Woher kommt der Strom aus unseren Steckdosen? Und wie kannst du zu Hause Strom sparen? Foto: Unsplash

Wie entsteht unser Strom?

Wie entsteht unser Strom?

Comment est créée notre électricité?

Come viene prodotta la nostra elettricità?

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Privathaushalte sind für ungefähr ein Drittel der in der Schweiz verbrauchten Elektrizität verantwortlich. Woher stammt der Strom aus unseren Steckdosen?

Ein durchschnittlicher Haushalt bezahlt in der Schweiz gemäss der Eidgenössischen Elektrizitätskommission im Jahr 2025 rund 29 Rappen für eine Kilowattstunde Strom. Dies sind gut drei Rappen weniger als im Vorjahr. Die Preise variieren innerhalb der Schweiz zwischen den Netzbetreibern. Dies ist vor allem auf grosse Unterschiede bei der Energiebeschaffung zurückzuführen. Doch woher kommt unser Strom?

In den letzten Jahren stammten dem Bundesamt für Energie zufolge fast 80 Prozent des Stroms aus Schweizer Steckdosen aus erneuerbaren Energien. Wasserkraft spielt dabei die wichtigste Rolle. 58 Prozent des Schweizer Stroms kommt aus Wasserkraftwerken, wobei Grosswasserkraftwerke rund 90 Prozent der gesamten schweizerischen Wasserkraftproduktion ausmachen. Der Rest wird durch die Kleinwasserkraft geliefert, also von Anlagen mit einer Leistung bis zu zehn Megawatt. Förderprogramme für erneuerbare Energien des Bundes haben der Kleinwasserkraft seit den 1990er-Jahren zu einem neuen Aufschwung verholfen.

Der Anteil erneuerbarer Energien soll weiter wachsen

Neben der Wasserkraft tragen auch andere erneuerbare Energiequellen wie Biomasse, Solar- und Windenergie zur Stromerzeugung bei. Elektrizität aus erneuerbarer Energie generiert im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wenige bis keine CO₂-Emissionen oder Schadstoff-Ausstösse. Um die Klimaziele zu erreichen, soll der Anteil erneuerbarer Energien gesteigert werden. In den vergangenen Jahren stammten rund 20 Prozent des in der Schweiz verbrauchten Stroms aus Kernenergie und knapp zwei Prozent aus fossilen Energieträgern.

Da an unsere Steckdosen jedoch nicht nur Strom aus inländischer Produktion geliefert wird und laut dem Bundesamt für Energie «ein reger Handel mit dem Ausland herrscht», stimmt der Schweizer Produktionsmix nicht mit der durchschnittlichen Zusammensetzung des gelieferten Stroms – dem sogenannten Liefermix – überein. Schweizer Stromversorgungsunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, Herkunft und Zusammensetzung des gelieferten Stroms offenzulegen.

Solarenergie hat in der Schweiz riesiges Potenzial

Eine Möglichkeit, den Anteil an inländisch produziertem Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle weiter zu erhöhen, wäre die vermehrte Nutzung der Kraft der Sonne. Der Himmelskörper ist eine unerschöpfliche Energiequelle und Solarenergie – wie alle erneuerbaren Energieformen – deutlich umwelt- und klimaschonender als fossile Brennstoffe. Darum wird die Installation von Solaranlagen mit Förderbeiträgen unterstützt.

Scheint in der Schweiz genug die Sonne für die effiziente Nutzung von Solarenergie? Die jährliche Sonneneinstrahlung variiert hierzulande je nach Standort zwischen 1050 und 1550 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Einige sehr sonnige Standorte wie Sion (VS) oder Samedan (GR) sind punkto Einstrahlung sogar mit der italienischen Toskana oder der französischen Provence vergleichbar. EnergieSchweiz zufolge beträgt die Sonneneinstrahlung auf die gesamte Fläche der Schweiz 200-mal mehr als die Schweiz an Energie verbraucht.

Wann am meisten Windenergie produziert wird

Für Windenergieanlagen sind in der Regel die Wintermonate die ertragreichsten. Dann weht in unseren Breitengraden der meiste Wind und es können grosse Mengen Strom produziert werden. EnergieSchweiz hat berechnet, dass rund zwei Drittel der Jahresproduktion von Windenergieanlagen in das Winterhalbjahr fallen. Die Schweiz könnte die Windenergie noch stark ausbauen. Derzeit stammt nämlich weniger als ein Prozent des Schweizer Stroms aus Windenergieanlagen. Damit ist die Schweiz das Schlusslicht in Europa.

Zu Hause Energie sparen, ohne auf Komfort zu verzichten

Neben den Bemühungen, fossile Energieträger durch erneuerbare Energien zu ersetzen, tragen auch Energiesparmassnahmen dazu bei, die Klimaziele zu erreichen. Dabei sind nicht nur Konzerne in der Pflicht, auch in Privathaushalten besteht Energiesparpotenzial – und dies oft, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. So verbrauchen beispielsweise viele Geräte wie Fernseher, Heimkinosysteme, Spielkonsolen, Computerbildschirme oder Stereoanlagen auch im Standby-Modus Strom und es lohnt sich, Unterhaltungselektronik nach Gebrauch ganz auszuschalten. Mit einer Steckleiste lassen sich alle angeschlossenen Geräte mit nur einem Knopfdruck vom Netz trennen, um Standby-Stromverluste zu vermeiden. Smarte Steckdosen und Apps bieten eine weitere Möglichkeit, den Elektrizitätsverbrauch zu steuern und überwachen.

Ein durchschnittlicher Haushalt bezahlt in der Schweiz gemäss der Eidgenössischen Elektrizitätskommission im Jahr 2025 rund 29 Rappen für eine Kilowattstunde Strom. Dies sind gut drei Rappen weniger als im Vorjahr. Die Preise variieren innerhalb der Schweiz zwischen den Netzbetreibern. Dies ist vor allem auf grosse Unterschiede bei der Energiebeschaffung zurückzuführen. Doch woher kommt unser Strom?

In den letzten Jahren stammten dem Bundesamt für Energie zufolge fast 80 Prozent des Stroms aus Schweizer Steckdosen aus erneuerbaren Energien. Wasserkraft spielt dabei die wichtigste Rolle. 58 Prozent des Schweizer Stroms kommt aus Wasserkraftwerken, wobei Grosswasserkraftwerke rund 90 Prozent der gesamten schweizerischen Wasserkraftproduktion ausmachen. Der Rest wird durch die Kleinwasserkraft geliefert, also von Anlagen mit einer Leistung bis zu zehn Megawatt. Förderprogramme für erneuerbare Energien des Bundes haben der Kleinwasserkraft seit den 1990er-Jahren zu einem neuen Aufschwung verholfen.

Der Anteil erneuerbarer Energien soll weiter wachsen

Neben der Wasserkraft tragen auch andere erneuerbare Energiequellen wie Biomasse, Solar- und Windenergie zur Stromerzeugung bei. Elektrizität aus erneuerbarer Energie generiert im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wenige bis keine CO₂-Emissionen oder Schadstoff-Ausstösse. Um die Klimaziele zu erreichen, soll der Anteil erneuerbarer Energien gesteigert werden. In den vergangenen Jahren stammten rund 20 Prozent des in der Schweiz verbrauchten Stroms aus Kernenergie und knapp zwei Prozent aus fossilen Energieträgern.

Da an unsere Steckdosen jedoch nicht nur Strom aus inländischer Produktion geliefert wird und laut dem Bundesamt für Energie «ein reger Handel mit dem Ausland herrscht», stimmt der Schweizer Produktionsmix nicht mit der durchschnittlichen Zusammensetzung des gelieferten Stroms – dem sogenannten Liefermix – überein. Schweizer Stromversorgungsunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, Herkunft und Zusammensetzung des gelieferten Stroms offenzulegen.

Solarenergie hat in der Schweiz riesiges Potenzial

Eine Möglichkeit, den Anteil an inländisch produziertem Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle weiter zu erhöhen, wäre die vermehrte Nutzung der Kraft der Sonne. Der Himmelskörper ist eine unerschöpfliche Energiequelle und Solarenergie – wie alle erneuerbaren Energieformen – deutlich umwelt- und klimaschonender als fossile Brennstoffe. Darum wird die Installation von Solaranlagen mit Förderbeiträgen unterstützt.

Scheint in der Schweiz genug die Sonne für die effiziente Nutzung von Solarenergie? Die jährliche Sonneneinstrahlung variiert hierzulande je nach Standort zwischen 1050 und 1550 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Einige sehr sonnige Standorte wie Sion (VS) oder Samedan (GR) sind punkto Einstrahlung sogar mit der italienischen Toskana oder der französischen Provence vergleichbar. EnergieSchweiz zufolge beträgt die Sonneneinstrahlung auf die gesamte Fläche der Schweiz 200-mal mehr als die Schweiz an Energie verbraucht.

Wann am meisten Windenergie produziert wird

Für Windenergieanlagen sind in der Regel die Wintermonate die ertragreichsten. Dann weht in unseren Breitengraden der meiste Wind und es können grosse Mengen Strom produziert werden. EnergieSchweiz hat berechnet, dass rund zwei Drittel der Jahresproduktion von Windenergieanlagen in das Winterhalbjahr fallen. Die Schweiz könnte die Windenergie noch stark ausbauen. Derzeit stammt nämlich weniger als ein Prozent des Schweizer Stroms aus Windenergieanlagen. Damit ist die Schweiz das Schlusslicht in Europa.

Zu Hause Energie sparen, ohne auf Komfort zu verzichten

Neben den Bemühungen, fossile Energieträger durch erneuerbare Energien zu ersetzen, tragen auch Energiesparmassnahmen dazu bei, die Klimaziele zu erreichen. Dabei sind nicht nur Konzerne in der Pflicht, auch in Privathaushalten besteht Energiesparpotenzial – und dies oft, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. So verbrauchen beispielsweise viele Geräte wie Fernseher, Heimkinosysteme, Spielkonsolen, Computerbildschirme oder Stereoanlagen auch im Standby-Modus Strom und es lohnt sich, Unterhaltungselektronik nach Gebrauch ganz auszuschalten. Mit einer Steckleiste lassen sich alle angeschlossenen Geräte mit nur einem Knopfdruck vom Netz trennen, um Standby-Stromverluste zu vermeiden. Smarte Steckdosen und Apps bieten eine weitere Möglichkeit, den Elektrizitätsverbrauch zu steuern und überwachen.

Selon la Commission fédérale de l’électricité, unménage suisse moyen paiera, en 2025, environ 29 centimes pour un kilowattheured’électricité. C’est quasiment trois centimes de moins que l’année précédente. Si,dans notre pays, les prix varient en fonction des gestionnaires de réseau, celas’explique surtout par les grandes différences dans l’approvisionnement enénergie. Mais d’où vient au juste notre électricité?

Selon l’Office fédéral de l’énergie, cesdernières années, près de 80 % de l’électricité qui sortait des prises suissesprovenait d’énergies renouvelables. L’énergie hydraulique joue ici un rôle central,puisque 58 % de l’électricité suisse provient de centrales hydroélectriques –les plus grandes d’entre elles produisent près de 90 % de hydroélectricitétotale de la Suisse, le reste étant fourni par la petite hydroélectricité, c’est-à-diredes installations d’une puissance inférieure ou égale à dix mégawatts. Lesprogrammes de promotion des énergies renouvelables de la Confédération ontpermis à la petite hydroélectricité de prendre un nouvel essor depuis lesannées 1990.

Secondo la Commissione federale dell’energia elettrica, un’economia domestica media in Svizzera nel 2025 paga circa 29 centesimi per un chilowattora di elettricità. Si tratta di ben tre centesimi in meno rispetto al 2024. I prezzi variano all’interno del territorio svizzero a seconda del fornitore di rete e ciò è da ricondurre soprattutto alle grandi differenze nel modo di produrre l’elettricità. Ma quindi da dove proviene la nostra elettricità?

Secondo l’Ufficio federale dell’energia, negli ultimi anni quasi l’80 per cento dell’elettricità che alimenta le prese elettriche svizzere proviene da fonti rinnovabili. L’energia idrica ha un ruolo di primo piano. Il 58 per cento dell’elettricità svizzera proviene da centrali idriche e le grandi centrali idriche producono circa il 90 per cento dell’energia idrica svizzera. Il resto viene prodotto da piccole centrali ossia da impianti con una prestazione massima di dieci megawatt. A partire dagli anni ’90, i programmi della Confederazione per la promozione delle energie rinnovabili hanno permesso alle piccole centrali idriche di compiere grandi passi avanti.

La quota di energie rinnovabili continuerà ad aumentare

Oltre all’energia idrica, anche altre fonti di energie rinnovabili come la biomassa e l’energia solare ed eolica contribuiscono alla produzione di elettricità. In confronto a quella prodotta tramite l’impiego di vettori energetici fossili, l’elettricità prodotta grazie alle energie rinnovabili genera quantità ridotte o addirittura nulle di CO2 e sostanze nocive. Per raggiungere gli obiettivi climatici, la quota di energie rinnovabili dovrà continuare ad aumentare. Negli ultimi anni, il 20 per cento dell’elettricità in Svizzera proveniva dall’energia nucleare e solo un ridotto due per cento da vettori energetici fossili.

Tuttavia, poiché le nostre prese elettriche non sono alimentate solo con elettricità prodotta in Svizzera e secondo l’Ufficio federale dell’energia «il nostro Paese intrattiene intensi scambi commerciali con l'estero», il mix di produzione svizzero non corrisponde alla composizione media dell’elettricità che ci viene fornita, ossia il cosiddetto mix di fornitura. Le imprese svizzere che si occupano della fornitura di elettricità sono obbligate per legge a rendere pubblica la provenienza e la composizione dell’energia fornita.

L’energia solare in Svizzera ha un potenziale immenso

Una possibilità per aumentare ulteriormente la quota di energia prodotta in Svizzera a partire da fonti rinnovabili è un maggiore sfruttamento dell’energia solare. La nostra stella è una fonte inesauribile di energia e l’energia solare, come tutte le fonti rinnovabili, è decisamente più sostenibile per l’ambiente e il clima rispetto ai combustibili fossili. Ecco perché l’installazione di impianti solari viene promossa tramite consistenti incentivi.

Ma in Svizzera il sole splende abbastanza per permettere uno sfruttamento efficiente dell’energia solare? L’irraggiamento annuale varia nel nostro Paese, a seconda del Comune, da 1050 a 1550 chilowattora per metro quadrato. Alcuni Comuni particolarmente soleggiati come Sion (VS) o Samedan (GR) sono comparabili, per quanto riguarda l’irraggiamento solare, con la Toscana in Italia o la Provenza in Francia. Secondo SvizzeraEnergia, l’irraggiamento solare sull’intera superficie del nostro Paese ammonta a 200 volte il fabbisogno svizzero di energia.

Quando viene prodotta più energia eolica?

Per quanto riguarda gli impianti eolici, in generale i mesi invernali sono i più produttivi. Proprio in quel periodo infatti il vento soffia con maggiore insistenza alle nostre latitudini ed è quindi possibile produrre grandi quantità di elettricità. SvizzeraEnergia ha calcolato che circa due terzi della produzione annuale di energia eolica avvengono nei mesi invernali. In Svizzera il potenziale per lo sviluppo dell’energia eolica è decisamente importante. Attualmente solo meno dell’uno per cento dell’elettricità svizzera proviene dagli impianti eolici. In questo campo la Svizzera è quindi il fanalino di coda in Europa.

Risparmiare energia in casa senza rinunciare al comfort

Oltre agli sforzi per sostituire i combustibili fossili con fonti energetiche rinnovabili, anche le misure di risparmio energetico sono essenziali per il raggiungimento degli obiettivi climatici. E queste misure non riguardano solo i grandi gruppi industriali: anche nelle economie domestiche esiste un enorme potenziale di risparmio energetico e spesso l’attuazione di queste piccole misure non comporta una rinuncia al comfort. Ad esempio, apparecchi come televisori, sistemi home cinema, console per videogiochi, schermi del computer e impianti stereo consumano elettricità anche in modalità stand-by ed è quindi consigliabile spegnere completamente l’elettronica di intrattenimento quando non viene utilizzata. Grazie a una presa multipla è possibile spegnere tutti gli apparecchi collegati con un solo pulsante ed evitare lo spreco di energia generato dalla modalità stand-by. Prese smart e apposite app offrono un’ulteriore opportunità per tenere sotto controllo il consumo di elettricità.

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Erste Veröffentlichung: 
21.2.2025
  |  Letztes Update: 
1.3.2025
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