Kennen Sie das Gefühl, wenn die Luft in der Wohnung steht? Nach ein paar Stunden wird es stickig, die Konzentration lässt nach, und irgendwie fehlt die Frische. Was viele unterschätzen: Schlechte Raumluft ist mehr als nur unangenehm – sie wirkt sich messbar auf Konzentration und Wohlbefinden aus und kann langfristig sogar die Gesundheit beeinträchtigen.
Was in Ihrer Wohnung wirklich passiert
Die Zahlen sind erstaunlich: Ein Drei-Personen-Haushalt gibt täglich rund zehn Liter Wasser in Form von Wasserdampf an die Raumluft ab – durchs Kochen, Duschen und sogar durchs Atmen. Dazu kommen CO₂, Gerüche, Schadstoffe aus Möbeln und Baumaterialien sowie unzählige weitere unsichtbare Partikel. Ohne regelmässigen Luftaustausch sinkt der Sauerstoffgehalt, während CO₂-Konzentration und Schadstoffbelastung steigen.
Die Folgen: Unwohlsein, sinkende Konzentration und im schlimmsten Fall Schimmelbildung. Besonders in gut isolierten Neubauten und energetisch sanierten Altbauten ist die Luftdichtheit oft so hoch, dass ein natürlicher Luftaustausch kaum noch stattfindet.
