Wegen seines hohen Energieverbrauchs steht Bitcoin aktuell in der Kritik. Doch es gibt auch Kryptowährungen, die du dir mit gutem Gewissen ins Portfolio stellen kannst.
Wegen seines hohen Energieverbrauchs steht Bitcoin aktuell in der Kritik. Doch es gibt auch Kryptowährungen, die du dir mit gutem Gewissen ins Portfolio stellen kannst.
Bitcoin ist das Finanzprodukt der Stunde. Zum Höhenflug Anfang des Jahres gesellen sich immer mehr Firmen, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren. Dazu gehört Elektroautobauer Tesla. Ausgerechnet deren Boss jedoch sorgte dafür, dass der Bitcoin-Hype einen argen Dämpfer erlitt, von dem er sich bislang nicht recht erholt hat.
Zwar sind auch andere Faktoren für den BTC-Crash verantwortlich. Doch der Tweet von Elon Musk, in dem er verkündete, künftig keine Bitcoins mehr zu akzeptieren, weil der Energieverbrauch beim Mining nicht mit den Tesla-Standards vereinbar ist, hat Spuren hinterlassen.
Tesla & Bitcoin pic.twitter.com/YSswJmVZhP
— Elon Musk (@elonmusk) May 12, 2021
Die Kritik an der Umweltbilanz von Bitcoin ist bekannt. Man geht davon aus, dass die Coin-Herstellung pro Jahr etwa 144 Terawattstunden Strom verbraucht, was dem Jahresverbrauch von Holland entspricht. Eine Transaktion hat mit 1123,6 Kilowattstunden einen so hohen Verbrauch wie ein US-Haushalt in 38,5 Tagen, der CO2-Fussabdruck (533,7 Kilogramm Kohlendioxid) entspricht 1,18 Millionen Visa-Transaktionen.
Mit Klimaschutz lässt sich das alles schwer vereinbaren. Doch was für Bitcoin gilt, muss nicht für jede Kryptowährung gelten. Hier sind fünf Beispiele mit besserer Umweltbilanz.
Peercoin
Peercoin basiert auf dem Quellcode des Bitcoins, ist aber deutlich effizienter. Denn beim Peercoin wird keine spezielle Mining-Hardware benötigt; er lässt sich generell auf jedem Computersystem prägen und ist dabei nicht auf eine bestimmte Rechenleistung angewiesen. Grund: Peercoin setzt bei der Verschlüsselung der Blockchain statt auf das «Proof of Work»-System (eine Art kryptographisches Puzzle) wie Bitcoin auf das «Proof of Stake»-Verfahren, eine gewichtete Zufallsauswahl, die weniger Energie verbraucht.
BitGreen
BitGreen gibt es seit 2017 und wurde als Antwort auf die miese Umweltbilanz von Bitcoin ins Leben gerufen. Ziel der Kryptowährung ist, den Energieverbrauch beim Mining und bei der Speicherung deutlich zu reduzieren. Zudem verspricht die Währung, nur Strom aus regenerativen Quellen zu nutzen. Mit BTGR können Produkte und Services bezahlt werden, für umweltschonendes Verhalten erhält man die Coins zudem oft als Incentives.
Cardano
Cardano, Entwickelt vom Ethereum-Erfinder, will sozusagen das «bessere Ethereum» sein: sicherer und skalierbarer. Während Ethereum und Bitcoin einen hohen Stromverbrauch haben, arbeitet Cardano mit «full-Proof-of-Stake». Im Gegensatz zu etwa PeerCoin gibt es keine Signatur-Komponente. So benötigt Cardano auch weniger Strom.
Ripple
Ripple gibt es seit 2012 und läuft über die gleichnamige Währungsplattform. Im XRP-Netzwerk sind alle Knoten bekannt. Das heisst, es kann nur beitreten, wer beglaubigt wurde. Damit fällt der durch Computeraufwand erzeugte Konsensmechanismus von Bitcoin weg.
SolarCoin
Der SolarCoin ist eine Währung, die von allen Solarstrom-Produzenten als Anreiz in Anspruch genommen werden kann. Konkret: SolarCoins sind ein Bonus, wenn jemand Photovoltaik-Strom erzeugt, für jede MWh erhält man einen SolarCoin. Entsprechend ist die Motivation hinter dem SLR nicht nur eine finanzielle, der nachhaltige Gedanke steht im Zentrum. Daran hätte dann bestimmt auch Elon Musk seine Freude.
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Bitcoin ist das Finanzprodukt der Stunde. Zum Höhenflug Anfang des Jahres gesellen sich immer mehr Firmen, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren. Dazu gehört Elektroautobauer Tesla. Ausgerechnet deren Boss jedoch sorgte dafür, dass der Bitcoin-Hype einen argen Dämpfer erlitt, von dem er sich bislang nicht recht erholt hat.
Zwar sind auch andere Faktoren für den BTC-Crash verantwortlich. Doch der Tweet von Elon Musk, in dem er verkündete, künftig keine Bitcoins mehr zu akzeptieren, weil der Energieverbrauch beim Mining nicht mit den Tesla-Standards vereinbar ist, hat Spuren hinterlassen.
Tesla & Bitcoin pic.twitter.com/YSswJmVZhP
— Elon Musk (@elonmusk) May 12, 2021
Die Kritik an der Umweltbilanz von Bitcoin ist bekannt. Man geht davon aus, dass die Coin-Herstellung pro Jahr etwa 144 Terawattstunden Strom verbraucht, was dem Jahresverbrauch von Holland entspricht. Eine Transaktion hat mit 1123,6 Kilowattstunden einen so hohen Verbrauch wie ein US-Haushalt in 38,5 Tagen, der CO2-Fussabdruck (533,7 Kilogramm Kohlendioxid) entspricht 1,18 Millionen Visa-Transaktionen.
Mit Klimaschutz lässt sich das alles schwer vereinbaren. Doch was für Bitcoin gilt, muss nicht für jede Kryptowährung gelten. Hier sind fünf Beispiele mit besserer Umweltbilanz.
Peercoin
Peercoin basiert auf dem Quellcode des Bitcoins, ist aber deutlich effizienter. Denn beim Peercoin wird keine spezielle Mining-Hardware benötigt; er lässt sich generell auf jedem Computersystem prägen und ist dabei nicht auf eine bestimmte Rechenleistung angewiesen. Grund: Peercoin setzt bei der Verschlüsselung der Blockchain statt auf das «Proof of Work»-System (eine Art kryptographisches Puzzle) wie Bitcoin auf das «Proof of Stake»-Verfahren, eine gewichtete Zufallsauswahl, die weniger Energie verbraucht.
BitGreen
BitGreen gibt es seit 2017 und wurde als Antwort auf die miese Umweltbilanz von Bitcoin ins Leben gerufen. Ziel der Kryptowährung ist, den Energieverbrauch beim Mining und bei der Speicherung deutlich zu reduzieren. Zudem verspricht die Währung, nur Strom aus regenerativen Quellen zu nutzen. Mit BTGR können Produkte und Services bezahlt werden, für umweltschonendes Verhalten erhält man die Coins zudem oft als Incentives.
Cardano
Cardano, Entwickelt vom Ethereum-Erfinder, will sozusagen das «bessere Ethereum» sein: sicherer und skalierbarer. Während Ethereum und Bitcoin einen hohen Stromverbrauch haben, arbeitet Cardano mit «full-Proof-of-Stake». Im Gegensatz zu etwa PeerCoin gibt es keine Signatur-Komponente. So benötigt Cardano auch weniger Strom.
Ripple
Ripple gibt es seit 2012 und läuft über die gleichnamige Währungsplattform. Im XRP-Netzwerk sind alle Knoten bekannt. Das heisst, es kann nur beitreten, wer beglaubigt wurde. Damit fällt der durch Computeraufwand erzeugte Konsensmechanismus von Bitcoin weg.
SolarCoin
Der SolarCoin ist eine Währung, die von allen Solarstrom-Produzenten als Anreiz in Anspruch genommen werden kann. Konkret: SolarCoins sind ein Bonus, wenn jemand Photovoltaik-Strom erzeugt, für jede MWh erhält man einen SolarCoin. Entsprechend ist die Motivation hinter dem SLR nicht nur eine finanzielle, der nachhaltige Gedanke steht im Zentrum. Daran hätte dann bestimmt auch Elon Musk seine Freude.
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