Essbare Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon fördern die Artenvielfalt und bereichern die Küche. Foto: Tatjana Rubleva (Unsplash)

Biodiversität zum Essen – fünf Pflanzen für Garten und Balkon

Biodiversität zum Essen – fünf Pflanzen für Garten und Balkon

Ces plantes transforment un simple balcon en refuge pour pollinisateurs

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Schon wenige Pflanzen können einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Noch besser, wenn sie später auch auf dem Teller landen. Diese fünf sind für Mensch und Tier ein Gewinn.

Städte wachsen, Grünflächen werden knapper. Dennoch lässt sich auch auf kleinem Raum etwas für die Biodiversität tun. Schon wenige Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten schaffen Nahrung und Lebensraum für Insekten und Vögel. Diese fünf Arten fördern die Biodiversität und bereichern gleichzeitig die Küche.

Kapuzinerkresse. Foto: Getty Images

Kapuzinerkresse – essbare Helferin

Sie wächst schnell, liebt sonnige und halbschattige Standorte und blüht oft weit bis in den Herbst: Die Kapuzinerkresse gehört zu den unkompliziertesten Pflanzen für Balkon und Garten. Die Blätter schmecken angenehm pfeffrig, und die Blüten bringen Farbe in Salate oder Desserts. Sogar die Samen können verwendet und etwa als «falsche Kapern» eingelegt werden. So schmecken sie zum Beispiel auf Canapés mit Frischkäse oder im mediterranen Salat.

Kapuzinerkresse ist in der Küche genauso vielseitig wie in der Natur. Sie ist eine beliebte Pflanze für viele Bestäuber und kann eine ökologische Lösung in der Schädlingsbekämpfung sein. Kapuzinerkresse ist ein Magnet für Blattläuse, weshalb sie gerne als «Opferpflanze» eingesetzt wird: Blattläuse siedeln sich bevorzugt auf ihr an und verschonen dadurch andere Pflanzen. Den gegenteiligen Effekt hat die Kapuzinerkresse auf Schnecken: Diese werden durch den Geruch eher vom Beet ferngehalten.

Wilde Malve. Foto: Getty Images

Wilde Malve – heimische Schönheit

Mit ihren violett-pinken Blüten verschönert die wilde Malve Wegränder, Wiesen und Gärten. In Getränken oder Desserts sorgen die hübschen Blüten für einen bunten Akzent. Auch auf dem Teller sind die jungen Blätter eine schmackhafte und ästhetische Ergänzung, etwa im Salat. Ältere Blätter lassen sich auch als Gemüse zubereiten und eignen sich als Grundlage für Suppen und Saucen. Die Malve gehört zu den ältesten Heilpflanzen. Die getrockneten Blüten und Blätter sind auch im Tee beliebt und können gegen Husten oder Entzündungen der Halsschleimhaut helfen.

Die wilde Malve ist auch bei der heimischen Fauna gefragt: Durch die lange Blütezeit ist sie ein wichtiger Lieferant für Nektar und Pollen und eine Nahrungsquelle für Wildbienen. Die Pflanze steht auch auf dem Speiseplan vieler Raupenarten. Wer die wilde Malve im Garten oder auf dem Balkon ansiedelt, schafft damit nicht nur eine Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten, sondern holt sich auch eine vielseitige Pflanze für Küche und Hausapotheke ins Zuhause.

Grüne Gartenmelde. Foto: Getty Images, iStockphoto

Gartenmelde – vergessene Zutat

Lange bevor Spinat in Europa beliebt wurde, gehörte die Gartenmelde zu den wichtigsten Blattgemüsen. Schon in der Römerzeit wurde sie in der Küche verwendet. Mit der Verbreitung des Spinats geriet sie jedoch zunehmend in Vergessenheit. Heute wächst die anspruchslose Pflanze oft an Wegrändern und wird nicht selten als Unkraut angesehen. Dabei eignet sie sich hervorragend für den Anbau im Garten oder auf dem Balkon.

In der Küche findet die Gartenmelde ebenfalls Verwendung und ähnelt geschmacklich und in der Zubereitungsform Spinat. Besonders zart schmecken die jungen Blätter vor der Blütezeit. Man kann sie roh im Salat verwenden oder dünsten und etwa zu Feta oder Ei geniessen. Die Gartenmelde punktet auch mit einem hohen Nährstoffgehalt: Neben Vitamin C enthält sie auch Mineralstoffe wie Kalzium oder Magnesium.

In der Natur steht sie auf dem Speiseplan verschiedenster Raupen und ist somit für verschiedene Schmetterlingsarten wichtig. Durch ihre lange Blütezeit ist sie zudem bei Bienen und Hummeln beliebt. Und auch Vögel bedienen sich gerne an den Samen der nährstoffreichen Gartenmelde.

Holunderblüten. Foto: Getty Images, iStockphoto

Schwarzer Holunder – nicht nur für die Tiere

Der Schwarze Holunder gehört zu den vielseitigsten heimischen Wildsträuchern und ist in vielen Gärten in der Schweiz zu Hause. Im Frühsommer schmücken ihn grosse weisse Blütendolden, im Spätsommer reifen dann die dunklen Beeren. Roh sollten diese allerdings nicht gegessen werden: Sie enthalten den giftigen Stoff Sambunigrin. Darum ist es wichtig, die Beeren vor dem Verzehr ausreichend zu erhitzen.

Richtig verarbeitet, entsteht aus Schwarzem Holunder ein aromatischer Saft oder auch Gelee oder Sirupe mit leicht herbem Geschmack. Holunder gilt als vitaminreich und wird traditionell besonders zur Erkältungszeit geschätzt. Auch für die Tierwelt ist der Strauch ein Gewinn. Seine Blüten versorgen Bienen und Käfer mit Nahrung. Und die Beeren dienen im Herbst als wichtige Energiequelle für viele Vogelarten. Neben Nahrung bietet der wilde Strauch auch Nistmöglichkeiten.

Wiesensalbei. Foto: Getty Images

Wiesensalbei – Festmahl für Bestäuber

Mit seinen intensiv violett-blauen Blüten gehört der Wiesensalbei zu den auffälligsten heimischen Wildblumen. Er bevorzugt sonnige Standorte und gedeiht auf eher trockenen, nährstoffarmen Böden. Doch auch auf dem Balkon lässt sich die Pflanze kultivieren. Die jungen Blätter und Blüten sind essbar und verleihen Salaten, Kräuterbutter oder Desserts eine leicht würzige Note.

Besonders für Insekten ist der Wiesensalbei wertvoll. Seine nektarreichen Blüten versorgen Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge mit Energie. Dank seiner langen Blütezeit schliesst der Wiesensalbei zudem eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot vieler Bestäuber. Wer ihn im Garten oder auf dem Balkon wachsen lässt, schafft deshalb nicht nur einen hübschen Blickfang, sondern unterstützt auch die heimische Artenvielfalt.

Städte wachsen, Grünflächen werden knapper. Dennoch lässt sich auch auf kleinem Raum etwas für die Biodiversität tun. Schon wenige Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten schaffen Nahrung und Lebensraum für Insekten und Vögel. Diese fünf Arten fördern die Biodiversität und bereichern gleichzeitig die Küche.

Kapuzinerkresse. Foto: Getty Images

Kapuzinerkresse – essbare Helferin

Sie wächst schnell, liebt sonnige und halbschattige Standorte und blüht oft weit bis in den Herbst: Die Kapuzinerkresse gehört zu den unkompliziertesten Pflanzen für Balkon und Garten. Die Blätter schmecken angenehm pfeffrig, und die Blüten bringen Farbe in Salate oder Desserts. Sogar die Samen können verwendet und etwa als «falsche Kapern» eingelegt werden. So schmecken sie zum Beispiel auf Canapés mit Frischkäse oder im mediterranen Salat.

Kapuzinerkresse ist in der Küche genauso vielseitig wie in der Natur. Sie ist eine beliebte Pflanze für viele Bestäuber und kann eine ökologische Lösung in der Schädlingsbekämpfung sein. Kapuzinerkresse ist ein Magnet für Blattläuse, weshalb sie gerne als «Opferpflanze» eingesetzt wird: Blattläuse siedeln sich bevorzugt auf ihr an und verschonen dadurch andere Pflanzen. Den gegenteiligen Effekt hat die Kapuzinerkresse auf Schnecken: Diese werden durch den Geruch eher vom Beet ferngehalten.

Wilde Malve. Foto: Getty Images

Wilde Malve – heimische Schönheit

Mit ihren violett-pinken Blüten verschönert die wilde Malve Wegränder, Wiesen und Gärten. In Getränken oder Desserts sorgen die hübschen Blüten für einen bunten Akzent. Auch auf dem Teller sind die jungen Blätter eine schmackhafte und ästhetische Ergänzung, etwa im Salat. Ältere Blätter lassen sich auch als Gemüse zubereiten und eignen sich als Grundlage für Suppen und Saucen. Die Malve gehört zu den ältesten Heilpflanzen. Die getrockneten Blüten und Blätter sind auch im Tee beliebt und können gegen Husten oder Entzündungen der Halsschleimhaut helfen.

Die wilde Malve ist auch bei der heimischen Fauna gefragt: Durch die lange Blütezeit ist sie ein wichtiger Lieferant für Nektar und Pollen und eine Nahrungsquelle für Wildbienen. Die Pflanze steht auch auf dem Speiseplan vieler Raupenarten. Wer die wilde Malve im Garten oder auf dem Balkon ansiedelt, schafft damit nicht nur eine Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten, sondern holt sich auch eine vielseitige Pflanze für Küche und Hausapotheke ins Zuhause.

Grüne Gartenmelde. Foto: Getty Images, iStockphoto

Gartenmelde – vergessene Zutat

Lange bevor Spinat in Europa beliebt wurde, gehörte die Gartenmelde zu den wichtigsten Blattgemüsen. Schon in der Römerzeit wurde sie in der Küche verwendet. Mit der Verbreitung des Spinats geriet sie jedoch zunehmend in Vergessenheit. Heute wächst die anspruchslose Pflanze oft an Wegrändern und wird nicht selten als Unkraut angesehen. Dabei eignet sie sich hervorragend für den Anbau im Garten oder auf dem Balkon.

In der Küche findet die Gartenmelde ebenfalls Verwendung und ähnelt geschmacklich und in der Zubereitungsform Spinat. Besonders zart schmecken die jungen Blätter vor der Blütezeit. Man kann sie roh im Salat verwenden oder dünsten und etwa zu Feta oder Ei geniessen. Die Gartenmelde punktet auch mit einem hohen Nährstoffgehalt: Neben Vitamin C enthält sie auch Mineralstoffe wie Kalzium oder Magnesium.

In der Natur steht sie auf dem Speiseplan verschiedenster Raupen und ist somit für verschiedene Schmetterlingsarten wichtig. Durch ihre lange Blütezeit ist sie zudem bei Bienen und Hummeln beliebt. Und auch Vögel bedienen sich gerne an den Samen der nährstoffreichen Gartenmelde.

Holunderblüten. Foto: Getty Images, iStockphoto

Schwarzer Holunder – nicht nur für die Tiere

Der Schwarze Holunder gehört zu den vielseitigsten heimischen Wildsträuchern und ist in vielen Gärten in der Schweiz zu Hause. Im Frühsommer schmücken ihn grosse weisse Blütendolden, im Spätsommer reifen dann die dunklen Beeren. Roh sollten diese allerdings nicht gegessen werden: Sie enthalten den giftigen Stoff Sambunigrin. Darum ist es wichtig, die Beeren vor dem Verzehr ausreichend zu erhitzen.

Richtig verarbeitet, entsteht aus Schwarzem Holunder ein aromatischer Saft oder auch Gelee oder Sirupe mit leicht herbem Geschmack. Holunder gilt als vitaminreich und wird traditionell besonders zur Erkältungszeit geschätzt. Auch für die Tierwelt ist der Strauch ein Gewinn. Seine Blüten versorgen Bienen und Käfer mit Nahrung. Und die Beeren dienen im Herbst als wichtige Energiequelle für viele Vogelarten. Neben Nahrung bietet der wilde Strauch auch Nistmöglichkeiten.

Wiesensalbei. Foto: Getty Images

Wiesensalbei – Festmahl für Bestäuber

Mit seinen intensiv violett-blauen Blüten gehört der Wiesensalbei zu den auffälligsten heimischen Wildblumen. Er bevorzugt sonnige Standorte und gedeiht auf eher trockenen, nährstoffarmen Böden. Doch auch auf dem Balkon lässt sich die Pflanze kultivieren. Die jungen Blätter und Blüten sind essbar und verleihen Salaten, Kräuterbutter oder Desserts eine leicht würzige Note.

Besonders für Insekten ist der Wiesensalbei wertvoll. Seine nektarreichen Blüten versorgen Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge mit Energie. Dank seiner langen Blütezeit schliesst der Wiesensalbei zudem eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot vieler Bestäuber. Wer ihn im Garten oder auf dem Balkon wachsen lässt, schafft deshalb nicht nur einen hübschen Blickfang, sondern unterstützt auch die heimische Artenvielfalt.

Les villes s’étendent, les espaces verts se raréfient. Pourtant, même dans un espace réduit, il est possible de contribuer à la biodiversité. Quelques plantes sur un balcon ou dans un jardin offrent nourriture et refuge aux insectes et aux oiseaux. Voici cinq espèces qui favorisent la biodiversité tout en enrichissant la cuisine.

La capucine. Getty Images

La capucine, une alliée comestible

Elle pousse rapidement, apprécie les emplacements ensoleillés ou semi-ombragés et fleurit souvent jusque tard en automne. La capucine compte parmi les plantes les plus faciles à cultiver sur un balcon ou dans un jardin. Ses feuilles ont un agréable goût poivré, et ses fleurs apportent de la couleur aux salades ou aux desserts. On peut même utiliser les graines, par exemple marinées pour faire des «fausses câpres». Elles sont délicieuses également sur des canapés au fromage frais ou dans une salade méditerranéenne.

La capucine est aussi polyvalente en cuisine que dans la nature. Très appréciée des pollinisateurs, cette plante offre une solution écologique contre les nuisibles. La capucine attire les pucerons, c’est pourquoi les jardiniers l’utilisent souvent comme «plante sacrificielle». En attirant d’abord les pucerons, elle préserve les autres plantes. Elle a l’effet inverse sur les limaces. Son odeur a plutôt tendance à les éloigner.

La mauve sauvage. Photo: Getty Images

La mauve sauvage, une beauté locale

Avec ses fleurs violet rose, la mauve sauvage embellit les bords de route, les prairies et les jardins. Dans les boissons ou les desserts, elle apporte une touche colorée. Ses jeunes feuilles constituent également un complément savoureux et esthétique dans l’assiette, notamment en salade. Les feuilles plus matures peuvent être cuisinées comme un légume et servent de base à des soupes ou des sauces. La mauve compte parmi les plantes médicinales les plus anciennes. Séchées, ses fleurs et ses feuilles sont très appréciées en infusion, notamment pour soulager la toux et les inflammations de la gorge.

La mauve sauvage est également très prisée par la faune locale. Grâce à sa longue période de floraison, elle constitue une source importante de nectar et de pollen pour les abeilles sauvages. Cette plante figure également au menu de nombreuses espèces de chenilles. En cultivant la mauve sauvage dans son jardin ou sur son balcon, on crée non seulement une source de nourriture pour de nombreux insectes, mais on s’offre également une plante polyvalente pour la cuisine et la pharmacie familiale.

L’arroche potagère. Photo: Getty Images, iStockphoto

L’arroche potagère, un ingrédient oublié

Bien avant que les épinards ne deviennent populaires en Europe, l’arroche potagère comptait parmi les légumes feuilles les plus importants. Les Romains l’utilisaient déjà en cuisine. Cependant, avec la généralisation des épinards, elle est progressivement tombée dans l’oubli. Aujourd’hui, cette plante peu exigeante pousse souvent au bord des chemins et beaucoup la considèrent comme une mauvaise herbe. Elle se prête pourtant parfaitement à la culture dans un jardin ou sur un balcon.

Côté cuisine, l’arroche potagère rappelle les épinards, autant par sa saveur que par sa préparation. Les jeunes feuilles, cueillies avant la floraison, sont particulièrement tendres. Elles se consomment crues en salade ou sautées à la poêle et servies avec de la feta ou des œufs. L’arroche potagère se distingue également par sa riche teneur en nutriments. Outre la vitamine C, elle contient également des minéraux tels que le calcium ou le magnésium. Dans la nature, elle fait partie du régime alimentaire de nombreuses chenilles et joue un rôle important pour diverses espèces de papillons. Grâce à sa longue période de floraison, elle est également très appréciée des abeilles et des bourdons. Les oiseaux, eux aussi, se régalent volontiers des graines de cette arroche potagère riche en nutriments.

Le sureau noir. Photo: Getty Images, iStockphoto

Le sureau noir, pas seulement pour les animaux

Le sureau noir, arbuste sauvage indigène parmi les plus polyvalents, pousse dans de nombreux jardins suisses. Il se couvre de grandes ombelles blanches au début de l’été, puis ses baies foncées mûrissent en fin de saison. Attention toutefois, elles ne doivent pas être consommées crues, car elles contiennent de la sambunigrine, une substance toxique. Une bonne cuisson est donc indispensable avant de les déguster.

Bien préparé, le sureau noir permet d’obtenir un jus aromatique, mais aussi de la gelée ou des sirops au goût légèrement acidulé. Le sureau est considéré comme riche en vitamines et est traditionnellement très apprécié, notamment pendant la saison des rhumes. Cet arbuste est également bénéfique pour la faune. Ses fleurs fournissent de la nourriture aux abeilles et aux coléoptères. Et en automne, ses baies constituent une source d’énergie importante pour de nombreuses espèces d’oiseaux. Outre la nourriture, cet arbuste sauvage offre également des possibilités de nidification.

Sauge des prés. Photo: Getty Images

Sauge des prés, un festin pour les pollinisateurs

Avec ses fleurs d’un bleu violet intense, la sauge des prés compte parmi les fleurs sauvages indigènes les plus remarquables. Elle préfère les emplacements ensoleillés et prospère sur des sols plutôt secs et pauvres en nutriments. Mais cette plante peut également pousser sur un balcon. Ses jeunes feuilles et fleurs sont comestibles et apportent une saveur subtilement épicée aux salades, au beurre aux herbes ou aux desserts.

La sauge des prés est particulièrement précieuse pour les insectes. Ses fleurs riches en nectar fournissent de l’énergie aux abeilles, aux bourdons et aux papillons. Grâce à sa longue période de floraison, la sauge des prés comble par ailleurs une lacune importante dans l’alimentation de nombreux pollinisateurs. Celles et ceux qui la cultivent dans leur jardin ou sur leur balcon créent donc non seulement un joli élément décoratif, mais contribuent également à la biodiversité locale.

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Erste Veröffentlichung: 
22.7.2026
  |  Letztes Update: 
22.7.2026
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