Heizenergie zählt zu den grössten Kostenfaktoren eines Wohngebäudes. Besonders ältere Liegenschaften verfügen häufig über Heizsysteme, die nicht mehr auf dem heutigen Effizienzstandard arbeiten. Das führt zu unnötig hohem Energieverbrauch und daraus resultierenden höheren Betriebskosten – selbst bei intakter Gebäudetechnik.
Gleichzeitig wächst der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Moderne Technologien wie Wärmepumpen oder Photovoltaik ermöglichen es heute, den Heizbedarf selbst in Bestandsgebäuden deutlich zu reduzieren. Die folgenden fünf Hinweise von STIEBEL ELTRON zeigen, welche Massnahmen besonders wirksam sind und wie sich der Energieverbrauch langfristig senken lässt.
1. Setzen Sie auf die richtige Heiztechnik
Rund zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt entfallen auf das Heizen, zusammen mit der Warmwasseraufbereitung sind es sogar 80 Prozent. Wärmepumpen bieten hier ein grosses Einsparpotenzial: Sie können dank einer Wärmepumpe rund 80 Prozent der benötigten Heizenergie aus der Luft oder dem Erdreich gewinnen – also aus umweltfreundlichen und zu 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern. Die restlichen 20 Prozent der Heizenergie sind Strom, mit dem die Wärmepumpe betrieben wird. Im Idealfall stammt dieser aus der hauseigenen Photovoltaikanlage.
2. Lüften Sie richtig
Gekippte Fenster verschwenden Energie. Effizienter ist es, drei- bis viermal täglich für wenige Minuten querzulüften. In gut gedämmten Gebäuden kann eine kontrollierte Wohnungslüftung sinnvoll sein. Sie sorgt für kontinuierlichen Luftaustausch und beugt Schimmelbildung vor, ohne dass Wärme ungenutzt entweicht.
3. Nutzen Sie Warmwasser bewusst
Die Warmwasserbereitung benötigt viel Energie. Wer kurz duscht statt badet und die Temperatur bewusst etwas tiefer hält, spart merklich ein. Warmwasser-Wärmepumpen oder solarthermische Anlagen können den Energieverbrauch zusätzlich verringern, indem sie Umweltwärme oder Sonnenenergie nutzen.
