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Restlos geniessen: Wie die Gastronomie Food Waste bekämpft

Restlos geniessen: Wie die Gastronomie Food Waste bekämpft

Savourer léger: comment la restauration réduit le gaspillage

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Schweizer Gastronomiebetriebe reduzieren Food Waste mithilfe von Messungen, kleineren Portionen und KI. Zu Hause helfen Reste-Apps wie Too Good To Go sowie eine gute Planung, Ressourcen zu schonen.

Immer mehr Gastronomiebetriebe messen heute ihren Lebensmittelabfall, gestalten Buffets neu und passen die Portionengrössen laufend an. All das, um Lebensmittelverschwendung, sogenannten Food Waste, gezielt zu reduzieren. Was in der Gastronomie funktioniert und vermehrt mit technologischer Hilfe zum Einsatz kommt, lässt sich auch in unserem Alltag anwenden. Zum Beispiel mit Apps, die genau diese Reste aus der Gastronomie preiswert weiterverkaufen.

Gastronomie gegen Food Waste

Den Durchmesser einer Tortilla um einen Zentimeter verringern oder kleinere Teller zum Anrichten verwenden: Immer mehr Gastronomiebetriebe ergreifen gezielte Massnahmen, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken – und erzielen damit gleichzeitig erhebliche Einsparungen.

In Gastronomiebetrieben verschiedener Art wird immer noch rund ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen. Die Lebensmittelverschwendung ist dabei weit mehr als nur ein finanzielles Problem. Laut Studien werden bis zu 10 % der weltweiten CO2-Emissionen von Food Waste verursacht. Zum Vergleich: Der globale Flugverkehr ist für etwa 2,5 % der Emissionen verantwortlich.

Doch wie können Betriebe dem gezielt entgegenwirken? Die Lösung basiert auf regelmässigen Messungen des Abfalls: Wie viel Abfall fällt an, und woher stammt er? Wurde zu viel vorgekocht oder werden die Portionen nicht vollständig aufgegessen? Die Messmethoden reichen von einfachen Trennsystemen nach Esskategorien bis hin zu ausgeklügelten KI-Lösungen zum Monitoring von Lebensmittelresten.

KI gegen Food Waste

Das Schweizer Start-up KITRO ist eine dieser KI-gestützten Innovationen und hilft Gastronomiebetrieben, Lebensmittelabfälle systematisch zu erfassen und zu reduzieren.

Die KITRO TARE – Track, Analyze and Reduce Food Waste Efficiently – ist eine eigens entwickelte Waage, deren Algorithmus in Zusammenarbeit mit führenden Schweizer Universitäten entwickelt und mit Millionen von Bildern aus aller Welt trainiert wurde.

Die weltweit einzige vollautomatisierte Lösung gegen Lebensmittelverschwendung scannt alles, was weggeworfen wird, registriert die Abfälle und analysiert zugleich, um welche Lebensmittel es sich handelt und ob sie noch verwertbar sind oder nicht. Die gelieferten Daten zeigen, wie viel wovon und wann entsorgt wurde. Food Waste kann so um bis zu 60 % reduziert werden. Das entspricht Einsparungen von bis zu 8 % der Lebensmittelkosten und schafft zugleich einen messbaren ökologischen Mehrwert.

Von der Messung zur Weiterverwertung

Ob und wie Betriebe Massnahmen gegen Food Waste umsetzen, bleibt ihnen selbst überlassen. In der Praxis zeigt sich, dass sich immer mehr Schweizer Gastronomiebetriebe aktiv mit dem Thema auseinandersetzen. Während klassische Hotels oder Kantinen ihre Lebensmittelabfälle vor allem systematisch erfassen und durch gezielte Reduktionsmassnahmen verringern, entstehen zunehmend Initiativen, die überschüssige Lebensmittel nicht nur messen und reduzieren, sondern aktiv weiterverwerten. Neben Projekten wie Food Save von United Against Waste zeigen Beispiele im ganzen Land, wie Abfallprodukte zu wertvollen Lebensmitteln verarbeitet werden. Eine Übersicht solcher Organisationen, die sich der Reduktion und der Wiederverwertung von Lebensmittelabfällen verschrieben haben, bietet das Foodsave-Netzwerk von foodwaste.ch.

Konkrete Projekte zeigen, wie diese Ansätze in der Praxis umgesetzt werden, vor allem bei Obst und Gemüse, die in der Schweiz am häufigsten verschwendet werden. FRüTILE aus Fribourg sammelt überschüssige Früchte und verarbeitet sie zu Konfitüren und anderen Produkten, um Abfälle nicht nur zu reduzieren, sondern sinnvoll weiterzuverwerten. Das Projekt BONANA aus Zürich wiederum rettet überreife Bananen und macht daraus Bananenbrote – die Früchte werden so sinnvoll genutzt, anstatt im Abfall zu landen. Beide Initiativen zeigen, wie Lebensmittelverluste aktiv verringert und gleichzeitig wertvolle Produkte für Konsumentinnen und Konsumenten geschaffen werden können.

Vom Hotel bis in die eigene Küche

Was in der Gastronomie vermehrt eingesetzt wird, schlägt sich auch in den eigenen vier Wänden nieder. Neben dem bewussteren Einkaufen und Bestrebungen, die man persönlich umsetzen kann, bringen Apps wie Too Good To Go den Gedanken von reduziertem Food Waste aus der Gastronomie in die privaten Haushalte.

Über die App lassen sich bequem überschüssige Lebensmittel aus Restaurants und Detailhandel zu einem guten Preis kaufen. So wird sichtbar: Was Hotels mit Messungen und KI vorleben, lässt sich auch im Alltag umsetzen. Es sind kleine Entscheidungen, die Food Waste reduzieren, denn am Ende zählt jeder Teller.

Immer mehr Gastronomiebetriebe messen heute ihren Lebensmittelabfall, gestalten Buffets neu und passen die Portionengrössen laufend an. All das, um Lebensmittelverschwendung, sogenannten Food Waste, gezielt zu reduzieren. Was in der Gastronomie funktioniert und vermehrt mit technologischer Hilfe zum Einsatz kommt, lässt sich auch in unserem Alltag anwenden. Zum Beispiel mit Apps, die genau diese Reste aus der Gastronomie preiswert weiterverkaufen.

Gastronomie gegen Food Waste

Den Durchmesser einer Tortilla um einen Zentimeter verringern oder kleinere Teller zum Anrichten verwenden: Immer mehr Gastronomiebetriebe ergreifen gezielte Massnahmen, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken – und erzielen damit gleichzeitig erhebliche Einsparungen.

In Gastronomiebetrieben verschiedener Art wird immer noch rund ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen. Die Lebensmittelverschwendung ist dabei weit mehr als nur ein finanzielles Problem. Laut Studien werden bis zu 10 % der weltweiten CO2-Emissionen von Food Waste verursacht. Zum Vergleich: Der globale Flugverkehr ist für etwa 2,5 % der Emissionen verantwortlich.

Doch wie können Betriebe dem gezielt entgegenwirken? Die Lösung basiert auf regelmässigen Messungen des Abfalls: Wie viel Abfall fällt an, und woher stammt er? Wurde zu viel vorgekocht oder werden die Portionen nicht vollständig aufgegessen? Die Messmethoden reichen von einfachen Trennsystemen nach Esskategorien bis hin zu ausgeklügelten KI-Lösungen zum Monitoring von Lebensmittelresten.

KI gegen Food Waste

Das Schweizer Start-up KITRO ist eine dieser KI-gestützten Innovationen und hilft Gastronomiebetrieben, Lebensmittelabfälle systematisch zu erfassen und zu reduzieren.

Die KITRO TARE – Track, Analyze and Reduce Food Waste Efficiently – ist eine eigens entwickelte Waage, deren Algorithmus in Zusammenarbeit mit führenden Schweizer Universitäten entwickelt und mit Millionen von Bildern aus aller Welt trainiert wurde.

Die weltweit einzige vollautomatisierte Lösung gegen Lebensmittelverschwendung scannt alles, was weggeworfen wird, registriert die Abfälle und analysiert zugleich, um welche Lebensmittel es sich handelt und ob sie noch verwertbar sind oder nicht. Die gelieferten Daten zeigen, wie viel wovon und wann entsorgt wurde. Food Waste kann so um bis zu 60 % reduziert werden. Das entspricht Einsparungen von bis zu 8 % der Lebensmittelkosten und schafft zugleich einen messbaren ökologischen Mehrwert.

Von der Messung zur Weiterverwertung

Ob und wie Betriebe Massnahmen gegen Food Waste umsetzen, bleibt ihnen selbst überlassen. In der Praxis zeigt sich, dass sich immer mehr Schweizer Gastronomiebetriebe aktiv mit dem Thema auseinandersetzen. Während klassische Hotels oder Kantinen ihre Lebensmittelabfälle vor allem systematisch erfassen und durch gezielte Reduktionsmassnahmen verringern, entstehen zunehmend Initiativen, die überschüssige Lebensmittel nicht nur messen und reduzieren, sondern aktiv weiterverwerten. Neben Projekten wie Food Save von United Against Waste zeigen Beispiele im ganzen Land, wie Abfallprodukte zu wertvollen Lebensmitteln verarbeitet werden. Eine Übersicht solcher Organisationen, die sich der Reduktion und der Wiederverwertung von Lebensmittelabfällen verschrieben haben, bietet das Foodsave-Netzwerk von foodwaste.ch.

Konkrete Projekte zeigen, wie diese Ansätze in der Praxis umgesetzt werden, vor allem bei Obst und Gemüse, die in der Schweiz am häufigsten verschwendet werden. FRüTILE aus Fribourg sammelt überschüssige Früchte und verarbeitet sie zu Konfitüren und anderen Produkten, um Abfälle nicht nur zu reduzieren, sondern sinnvoll weiterzuverwerten. Das Projekt BONANA aus Zürich wiederum rettet überreife Bananen und macht daraus Bananenbrote – die Früchte werden so sinnvoll genutzt, anstatt im Abfall zu landen. Beide Initiativen zeigen, wie Lebensmittelverluste aktiv verringert und gleichzeitig wertvolle Produkte für Konsumentinnen und Konsumenten geschaffen werden können.

Vom Hotel bis in die eigene Küche

Was in der Gastronomie vermehrt eingesetzt wird, schlägt sich auch in den eigenen vier Wänden nieder. Neben dem bewussteren Einkaufen und Bestrebungen, die man persönlich umsetzen kann, bringen Apps wie Too Good To Go den Gedanken von reduziertem Food Waste aus der Gastronomie in die privaten Haushalte.

Über die App lassen sich bequem überschüssige Lebensmittel aus Restaurants und Detailhandel zu einem guten Preis kaufen. So wird sichtbar: Was Hotels mit Messungen und KI vorleben, lässt sich auch im Alltag umsetzen. Es sind kleine Entscheidungen, die Food Waste reduzieren, denn am Ende zählt jeder Teller.

De nos jours, un nombre croissant d’établissements de restauration quantifient leurs déchets alimentaires, repensent leurs buffets et adaptent continuellement la taille des portions. Le tout, dans le but de réduire de façon ciblée le gaspillage alimentaire. Ce qui fonctionne dans la restauration et qui bénéficie notamment d’une aide technologique peut également être implémenté dans notre quotidien. Par exemple, avec des apps qui revendent à prix avantageux ces restes provenant de la restauration.

La restauration contre le gaspillage alimentaire

Réduire le diamètre d’une tortilla d’un centimètre ou recourir à des assiettes plus petites pour dresser les plats: de plus en plus de cuisines prennent des mesures ciblées pour lutter contre le gaspillage alimentaire, ce qui leur permet, de surcroît, de réaliser des économies substantielles.

Dans les établissements de restaurants de tous types, environ un tiers des aliments sont encore jetés. À ce titre, le gaspillage alimentaire constitue davantage qu’un problème financier. Selon des études, jusqu’à 10% des émissions mondiales de carbone sont engendrées par le gaspillage alimentaire. À titre de comparaison: le trafic aérien mondial contribue à ces émissions à raison d’environ 2,5%.

Mais comment les entreprises peuvent-elles y remédier de façon ciblée? Par le biais de quantifications régulières des déchets: quel est leur volume et d’où proviennent-ils? A-t-on cuisiné des quantités trop importantes ou les portions ne sont-elles pas entièrement consommées? Les méthodes s’étendent de simples systèmes de tri par catégorie d’aliments à des solutions IA ingénieuses assurant le monitoring des restes alimentaires.

L’IA contre le gaspillage alimentaire

La start-up suisse KITRO incarne l’une de ces innovations basées sur l’IA et aide les entreprises de restauration à saisir et à réduire systématiquement leurs déchets alimentaires.

La KITRO TARE – Track, Analyze and Reduce Food Waste Efficiently – est une balance spécialement conçue, dont l’algorithme a été développé en coopération avec de prestigieuses universités suisses et entraîné à partir de millions d’images provenant du monde entier.

L’unique solution entièrement automatisée du monde contre le gaspillage alimentaire scanne tout ce qui est jeté, enregistre les déchets et analyse parallèlement de quels aliments il s’agit et s’ils sont encore utilisables ou non. Les données fournies indiquent la quantité de chaque produit jeté et à quel moment. Le gaspillage alimentaire peut ainsi être réduit de jusqu’à 60% – ce qui correspond à des économies pouvant atteindre 8% des coûts des denrées et génère, en même temps, une plus-value écologique quantifiable.

De la quantification à la réutilisation

Les établissements sont libres de décider si et comment ils souhaitent prendre des mesures contre le gaspillage alimentaire. Dans la pratique, il s’avère cependant que de plus en plus d’entreprises de restauration suisses se penchent activement sur la question. Tandis que les cantines ou hôtels conventionnels enregistrent avant tout leurs déchets alimentaires de manière systématique et les réduisent grâce à des mesures ciblées, on observe un nombre croissant d’initiatives qui ne se contentent pas de quantifier et de réduire les excédents alimentaires, mais qui les réutilisent activement. Outre des projets tels que Food Save d’United Against Waste, des exemples à l’échelle nationale illustrent comment les déchets peuvent être transformés en précieuses denrées alimentaires. Le réseau antigaspillage de foodwaste.ch propose un aperçu des organisations qui se consacrent à la réduction et à la revalorisation des déchets alimentaires.

Des projets concrets démontrent comment ces approches sont mises en œuvre dans la pratique, notamment pour les fruits et légumes – soit les aliments les plus fréquemment gaspillés en Suisse. FRüTILE, une entreprise fribourgeoise, collecte les fruits excédentaires et les transforme en confitures et autres produits, afin de lutter contre leur gaspillage et de les valoriser de façon judicieuse. Le projet zurichois BONANA, lui aussi, récupère les bananes trop mûres et les transforme en pains à la banane, les utilisant ainsi intelligemment et leur évitant de finir à la poubelle. Ces deux initiatives illustrent comment réduire activement les pertes alimentaires tout en créant de précieux produits à l’intention des consommatrices et consommateurs.

De l’hôtel à votre propre cuisine

Ce qui est de plus en plus utilisé dans la restauration se traduit également dans nos propres foyers. Outre des achats plus conscients et les efforts pouvant être consentis individuellement, des apps telles que Too Good To Go transposent précisément la philosophie de la réduction du gaspillage alimentaire des restaurateurs dans les ménages privés.

Une app conviviale permet d’acheter, à prix avantageux, les surplus alimentaires des restaurants et des détaillants. En résumé: ce que les hôtels préfigurent moyennant des quantifications et l’IA est également applicable à l’échelle des particuliers. Ainsi, ce sont de petites décisions qui contribuent à réduire le gaspillage alimentaire. En effet, chaque assiette compte au final.

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Erste Veröffentlichung: 
30.7.2026
  |  Letztes Update: 
10.2.2026
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