Der Energiemangel macht sich langsam aber sicher auch in der Schweiz bemerkbar. Nicht nur die Industrie ist davon betroffen, sondern auch die gesamte Bevölkerung. Damit die Lebensqualität erhalten bleibt, braucht es Massnahmen, die den Energieverbrauch im Alltag deutlich reduzieren.
Folgende Tipps helfen dir dabei, weniger wertvolle Energie zu verschwenden.
4 Tipps für optimales Heizen
- Richtige Temperatur: Das Wärmeempfinden ist individuell, jedoch wird für den Wohnbereich eine Temperatur von 20 Grad empfohlen. Mit jedem Grad, das du runter schraubst kannst du bis zu 10 Prozent der Heizenergie sparen. Wenn du die Radiatoren selber regulieren kannst, dann stell sie richtig ein – und am besten gleich aus, wenn du mal für paar Tage verreist.
- Warme Kleidung: Dir ist kalt? Zieh dir etwas Wärmeres an oder kuschle dich in eine Decke, anstatt die Heizung hochzuschrauben.
- Isolation: An sonnigen Tagen lohnt es sich, die Storen oben zu lassen, damit die natürliche Wärme der Sonne die Räume aufheizt. Damit die Wärme gespeichert wird, schliesse nachts die Storen und Fensterläden.
- Lüften: Ständig gekippte Fenster lassen viel Wärme ins Freie entweichen. Wenn du gerne frische Luft hast, dann bitte mit Stosslüften. Es reicht, wenn du alle Fenster dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten öffnest.
4 Tipps für die ideale Wassernutzung
- Kaltes Wasser: Für kurzes Händewaschen oder Zähneputzen reicht kaltes Wasser völlig aus. Das verbraucht auch nicht unnötig Warmwasser und Energie.
- Duschen: Du sparst viel Wasser, indem du nur kurz duschst, statt badest. Achte auch auf die Temperatur: Für den menschlichen Körper ist eine Wassertemperatur um 37 Grad optimal – ebenso fürs Energiesparen.
- Wasser kochen: Es braucht viel Energie, um Wasser zu kochen. Überlege dir daher, wie viel Warmwasser du wirklich benötigst und weiche lieber auf einen energiesparenden Wasserkocher aus, als eine Pfanne auf dem Herd oder die Mikrowelle zu benutzen.
- Waschmaschine: Hast du ein Sparprogramm bei der Waschmaschine? Perfekt. Dann nutze es unbedingt. Ansonsten empfiehlt es sich, mit möglichst niedriger Temperatur zu waschen. Extratipp: Fülle die Waschtrommel immer ganz, das spart zusätzliche Energiekosten.
4 Tipps für den Umgang mit Elektrogeräten
- Steckdosenleiste: Elektrogeräte im Standby- oder Schlafmodus laufen zu lassen ist zwar schon eine gute Sache, noch besser ist es allerdings, die Geräte komplett auszuschalten. Am leichtesten ist es, alle Elektrogeräte mit einer Steckdosenleiste zu verbinden und diese mit einem Klick auszuschalten – oder sogar ganz aus der Steckdose zu ziehen.
- Backofen: Vorheizen lohnt sich nicht, weshalb du getrost darauf verzichten kannst. Damit sparst du bis zu 20 Prozent Energie. Auch reicht es völlig aus, wenn du mit der Umluft-Funktion den Backofen betreibst, das spart ungefähr 15 Prozent des Stroms ein.
- LED-Technik: Die handelsüblichen Halogenlampen verbrauchen viel mehr Strom als moderne LED-Leuchten. Sobald deine alten Glühbirnen nicht mehr funktionieren, tausche sie einfach mit LED-Lichtquellen aus und spare auf Knopfdruck Strom.
- Gefrierer auftauen: Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal das Gefrierfach abgetaut? Eis, das sich im Inneren von Gefrierschränken und Tiefkühlfächern bildet, verringert die effiziente Kühlung. Also nichts wie weg mit dem angesetzten Eis! Übrigens beträgt die optimale Temperatur für dein Gefriergerät minus 18 Grad.
