Weisst du, wann Fische eine Treppe benutzen?

Weisst du, wann Fische eine Treppe benutzen?

Sais-tu quand les poissons utilisent des escaliers?

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Wasserkraftwerke sind wichtige alternative Energielieferanten. Damit dies im Einklang mit Flora und Fauna geschieht, hat sich das Wasserkraftwerk Hagneck am Bielersee etwas ganz Besonderes einfallen lassen: eine Treppe für Fische.

Es begab sich zu einer Zeit, als der Strombedarf stieg, die Nachfrage nach erneuerbarer Energie wuchs und Wasserkraftwerke für eine nachhaltige Stromerzeugung entstanden. Über ihre Mauern ergiesst sich bis heute tosend die Strömung. Diese Mauern wurden aber auch zum Hindernis in der Wanderung der Fische. Wie nur sollten sie nun neue Nahrungsquellen finden oder Laichgebiete, um sich fortzupflanzen? Die Lösung: Man hilft ihnen beim Steigen, mit sogenannten Aalleitern, Fischliften oder Fischtreppen.

Aufwärts, bitte!

Was so lustig klingt, ist für Fische schlichte Notwendigkeit, um die Wehre und Turbinen der Kraftwerke zu umgehen und ihre Wanderschaft ungehindert fortsetzen zu können. Sie werden im wahrsten Sinne des Wortes geliftet. Die wandernden Fische schwimmen gegen den Strom und werden in eine Lockströmung zum Eingang der Fischtreppe gelotst.

Innerhalb der Fischtreppe schwimmen die Fische durch eine Reihe aufeinanderfolgender Becken, die miteinander verbunden sind. Jedes nachfolgende Becken liegt ein wenig höher als das Vorherige. Auf diese Weise gewinnen die Fische an Höhe. Jedes Becken gibt den Fischen die Chance zur Rast vor der nächsten Treppenstufe, denn das Aufsteigen ist anstrengend.

Besonderheit Wasserkraftwerk Hagneck

«Der Begriff Fischtreppe hat ausgedient. Heute heisst es Umgehungsgerinne», weiss Beatrix Schwab, Teamleiterin der Besucherführungen im Wasserkraftwerk Hagneck am Bielersee. «Die Besonderheit in Hagneck ist die ganz natürliche Gestaltung mit Jurastein. Es ermöglicht selbst grossen Fischen wie dem Atlantischen Lachs und der Seeforelle den Aufstieg.»

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Insgesamt kommen 32 Fischarten vor, darunter Nase, Hecht und Egli. Die Seeforelle laicht in den Kiesbetten. «Wir haben ein Becken», freut sich die 64-jährige Bernerin, «in dem die Fische beim Aufstieg periodisch gezählt werden. Durch eine Glasscheibe kann man hineinschauen. Egli, zum Beispiel, sind sehr neugierige Fische. Wenn man ganz stillsteht, kommen sie und begutachten einen von der Seite.» Bei der letzten Zählung waren es gut 45’000 Fische, die die Treppe benutzen.

Hagneck ist ein Lebensraum, der für alle lebenswert ist

«Hagneck ist tatsächlich in die Natur eingebettet: Der Beton wurde wie Jurastein eingefärbt, von aussen ist kaum zu erkennen, dass es ein Kraftwerk ist», sagt Beatrix Schwab. Auch das alte Kraftwerk von 1899, aus dessen Gründung die BKW hervorgegangen ist, wurde saniert. Beide Kraftwerke können besichtigt werden. Schaut man sich nur das neue Kraftwerk an, dauert die Führung zwei Stunden. Kommt das alte dazu, sind es zweieinhalb.

Eine Führung sei bei jedem Wetter schön, so Schwab. «Ob im Winter, mit Nebel oder auch wenn es regnet: Es hat immer Ambiance.» Mit etwas Glück bekommt man auch den Biber, Wildschweine mit Jungen und einen Adler zu sehen. «Ihm wurde ein Horst gebaut, aber die Seemöwen jagten ihn davon. Sie ziehen dort jetzt ihre Jungen auf, während er auf einem dürren Baum sitzt.»

In Hagneck gibt es immer etwas zu erleben und lernen.

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Es begab sich zu einer Zeit, als der Strombedarf stieg, die Nachfrage nach erneuerbarer Energie wuchs und Wasserkraftwerke für eine nachhaltige Stromerzeugung entstanden. Über ihre Mauern ergiesst sich bis heute tosend die Strömung. Diese Mauern wurden aber auch zum Hindernis in der Wanderung der Fische. Wie nur sollten sie nun neue Nahrungsquellen finden oder Laichgebiete, um sich fortzupflanzen? Die Lösung: Man hilft ihnen beim Steigen, mit sogenannten Aalleitern, Fischliften oder Fischtreppen.

Aufwärts, bitte!

Was so lustig klingt, ist für Fische schlichte Notwendigkeit, um die Wehre und Turbinen der Kraftwerke zu umgehen und ihre Wanderschaft ungehindert fortsetzen zu können. Sie werden im wahrsten Sinne des Wortes geliftet. Die wandernden Fische schwimmen gegen den Strom und werden in eine Lockströmung zum Eingang der Fischtreppe gelotst.

Innerhalb der Fischtreppe schwimmen die Fische durch eine Reihe aufeinanderfolgender Becken, die miteinander verbunden sind. Jedes nachfolgende Becken liegt ein wenig höher als das Vorherige. Auf diese Weise gewinnen die Fische an Höhe. Jedes Becken gibt den Fischen die Chance zur Rast vor der nächsten Treppenstufe, denn das Aufsteigen ist anstrengend.

Besonderheit Wasserkraftwerk Hagneck

«Der Begriff Fischtreppe hat ausgedient. Heute heisst es Umgehungsgerinne», weiss Beatrix Schwab, Teamleiterin der Besucherführungen im Wasserkraftwerk Hagneck am Bielersee. «Die Besonderheit in Hagneck ist die ganz natürliche Gestaltung mit Jurastein. Es ermöglicht selbst grossen Fischen wie dem Atlantischen Lachs und der Seeforelle den Aufstieg.»

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Insgesamt kommen 32 Fischarten vor, darunter Nase, Hecht und Egli. Die Seeforelle laicht in den Kiesbetten. «Wir haben ein Becken», freut sich die 64-jährige Bernerin, «in dem die Fische beim Aufstieg periodisch gezählt werden. Durch eine Glasscheibe kann man hineinschauen. Egli, zum Beispiel, sind sehr neugierige Fische. Wenn man ganz stillsteht, kommen sie und begutachten einen von der Seite.» Bei der letzten Zählung waren es gut 45’000 Fische, die die Treppe benutzen.

Hagneck ist ein Lebensraum, der für alle lebenswert ist

«Hagneck ist tatsächlich in die Natur eingebettet: Der Beton wurde wie Jurastein eingefärbt, von aussen ist kaum zu erkennen, dass es ein Kraftwerk ist», sagt Beatrix Schwab. Auch das alte Kraftwerk von 1899, aus dessen Gründung die BKW hervorgegangen ist, wurde saniert. Beide Kraftwerke können besichtigt werden. Schaut man sich nur das neue Kraftwerk an, dauert die Führung zwei Stunden. Kommt das alte dazu, sind es zweieinhalb.

Eine Führung sei bei jedem Wetter schön, so Schwab. «Ob im Winter, mit Nebel oder auch wenn es regnet: Es hat immer Ambiance.» Mit etwas Glück bekommt man auch den Biber, Wildschweine mit Jungen und einen Adler zu sehen. «Ihm wurde ein Horst gebaut, aber die Seemöwen jagten ihn davon. Sie ziehen dort jetzt ihre Jungen auf, während er auf einem dürren Baum sitzt.»

In Hagneck gibt es immer etwas zu erleben und lernen.

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C’était à une époque où les besoins en électricité augmentaient, où la demande en énergie renouvelable était croissante et où l’on construisait des centrales hydroélectriques pour produire de l’électricité de manière durable. Aujourd’hui encore, les eaux des rivières se déversent avec fracas sur leurs murs. Mais ces murs sont également devenus un obstacle à la migration des poissons. Comment peuvent-ils trouver de nouvelles sources de nourriture ou des zones de frai pour se reproduire? La solution: les aider à remonter le courant grâce à des échelles à anguilles, des ascenseurs à poissons ou des passes à poissons.

En haut, s’il vous plaît!

Cela a l’air drôle, mais c’est indispensable pour que les poissons puissent contourner les barrages et les turbines des centrales électriques et poursuivre leur migration sans encombre. En effet, les poissons sont littéralement soulevés, comme s’ils prenaient l’ascenseur. Les poissons migrateurs nagent à contre-courant et sont guidés dans un courant d’attrait vers l’entrée de la passe à poissons.

Dans la passe à poissons, les poissons traversent une série de bassins successifs reliés les uns aux autres. Chaque bassin est situé légèrement plus haut que le précédent. De cette manière, les poissons prennent de la hauteur. Chaque bassin leur permet de se reposer avant de monter la prochaine marche de l’escalier, car la remontée est pénible.

La particularité de la centrale hydroélectrique de Hagneck

«Le terme passe à poissons est obsolète. Aujourd’hui, on parle plutôt de canal de dérivation», explique Beatrix Schwab, responsable des visites guidées de la centrale hydroélectrique de Hagneck, au bord du lac de Bienne. «La particularité de celui de Hagneck est son aménagement entièrement naturel en pierre du Jura. Il permet même la remontée de grands poissons comme le saumon atlantique et la truite lacustre».

RÉSERVE TA VISITE DÈS MAINTENANT!

On y trouve au total 32 espèces de poissons, dont le hotu, le brochet et la perche. La truite lacustre fraie dans des couches de gravier. «Nous avons un bassin», se réjouit la Bernoise de 64 ans, «dans lequel les poissons sont comptés périodiquement lors de la remontée. On peut regarder à travers une vitre. Les perches, par exemple, sont des poissons très curieux. Lorsque l’on reste immobile, ils viennent et nous observent de côté». Au dernier recensement, ce sont bien 45'000 poissons qui ont emprunté l’escalier.

Hagneck est un espace où il fait bon vivre pour tout le monde

«La centrale hydroélectrique de Hagneck est intégrée dans la nature: le béton a été peint comme la pierre du Jura. De l’extérieur, on remarque à peine qu’il s'agit d'une centrale électrique», explique Beatrix Schwab. L’ancienne centrale électrique de 1899, dont BKW est née, a, elle aussi, été rénovée. Les deux centrales peuvent être visitées. La visite de la nouvelle centrale électrique seule dure deux heures. Si l’on ajoute l’ancienne, il faut compter deux heures et demie.

Selon Beatrix Schwab, une visite guidée est agréable par tous les temps. «Que ce soit en hiver, avec du brouillard ou même par temps de pluie: il y règne toujours une atmosphère particulière.» Avec un peu de chance, on peut aussi apercevoir un castor, des sangliers et leurs petits et un aigle. «On lui a construit un nid, mais les mouettes l’en ont chassé. C’est là qu’elles élèvent maintenant leurs petits, alors que l’aigle s’est rabattu sur un arbre desséché.»

Il y a toujours quelque chose à faire et à apprendre à Hagneck.

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Erste Veröffentlichung: 
  |  Letztes Update: 
26.6.2024

Besucherführerin Beatrix Schwab

Ursprünglich war die 64-jährige Bernerin Hotelfachsekretärin. Als ihre Kinder klein waren, leitete sie zudem eine Spielgruppe: «Ich habe immer gerne Kontakt mit Leuten gehabt. Man kann von anderen sehr viel lernen – und auch selbst etwas weitergeben.»

Vor 20 Jahren wechselte sie in den Job als Besucherführerin, zunächst ins Ökokraftwerk Aarberg, wo eine bibergängige Fischtreppe von der Alten Aare in die Aare entstand. Als das Besucherzentrum im Ökokraftwerk Aarberg vor vier Jahren seine Türen schloss, wechselte sie ins Wasserkraftwerk Hagneck. Dort führt sie zusammen mit acht anderen Kolleginnen und Kollegen interessierte Gruppen durch das Wasserkraftwerk.

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