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Von Mythen zu Potenzialen: Erneuerbare Energien in der Schweiz

Von Mythen zu Potenzialen: Erneuerbare Energien in der Schweiz

Des idées reçues aux potentiels: les énergies renouvelables en Suisse

Energie rinnovabili in Svizzera tra falsi miti e potenzialità

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Wie nachhaltig sind Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft wirklich? Wir klären Mythen auf, zeigen Effizienz, Eigenverbrauch und das Potenzial in der Schweiz.

Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft bilden die tragenden Säulen der erneuerbaren Energien in der Schweiz. Doch trotz wachsender Bekanntheit halten sich viele Mythen: Sind Solarmodule wirklich effektiv? Lohnt sich Windenergie im Binnenland? Und liefert Wasserkraft auch im Winter zuverlässig Strom?

In diesem Artikel nehmen wir verbreitete Vorurteile unter die Lupe und ordnen Chancen und Herausforderungen ein. Wie Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft in der Schweiz von Fachleuten bewertet werden, zeigt auch die Podcastfolge von EnergieSchweiz.

Solarenergie: Strom vom eigenen Dach

Mit über 50 000 installierten Solaranlagen pro Jahr gilt die Schweiz als internationale Vorreiterin in puncto Solarenergie. Aber wie funktioniert eine solche Photovoltaikanlage überhaupt?

Die Solarmodule bestehen meist aus Silizium, einem auf der Erde am meisten vorkommenden Element. Silizium ist ein Halbleiter: Trifft Sonnenlicht auf das Material, werden Elektronen freigesetzt, die sich bewegen und so elektrischen Strom erzeugen. Auf diese Weise wandelt die Anlage Sonnenenergie direkt in nutzbaren Strom um.

Trotz der klaren Funktionsweise halten sich viele Vorurteile über Solarenergie, vor allem, was Umweltbilanz und Wirtschaftlichkeit betrifft. Der am meisten verbreitete Mythos: Die Herstellung von Solarmodulen verbraucht mehr Energie, als die Module erzeugen.

Dank moderner Herstellungstechnologien ist diese Annahme heute klar widerlegt. Moderne Photovoltaikanlagen erzeugen die für ihre Herstellung benötigte Energie bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren und liefern danach oft 25 Jahre oder länger zuverlässig Strom. Optimierte Fertigungsprozesse und dünnere Siliziumscheiben senken den Materialeinsatz deutlich. Eigenverbrauch und Batteriespeicher erhöhen die Effizienz der Nutzung von Solarstrom zusätzlich, reduzieren den CO₂-Fussabdruck und machen Solarenergie ökologisch wie wirtschaftlich attraktiv.

Windenergie: Kraft aus der Luft

Windenergie spielt in der Schweiz noch eine kleinere Rolle, hat aber grosses Potenzial.  Moderne Windkraftanlagen wandeln die kinetische Energie des Windes direkt in Strom um. Dank optimierter Technik können auch die vergleichsweise milden Winde in einem Binnenland wie der Schweiz effizient genutzt werden. Besonders im Winter liefern sie zuverlässig Energie, wenn Photovoltaik weniger leistet.

Obwohl die Technologie ausgereift ist, hält sich für viele der Mythos: Windräder liefern in Binnenländern kaum Strom und lohnen sich nicht.

Moderne Windkraftanlagen produzieren aber auch in der Schweiz zuverlässig Strom, selbst bei moderaten Windgeschwindigkeiten. Zwar ist die installierte Windleistung hierzulande noch begrenzt, doch das technische Potenzial dürfte rund 50 % des Schweizer Strombedarfs abdecken können.

Umweltbedenken, etwa Lärm oder Auswirkungen auf Vögel und Fledermäuse, werden durch sorgfältige Standortwahl, Umweltverträglichkeitsprüfungen und moderne Schutzmassnahmen stark reduziert. So ist Windenergie auch hier eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Ergänzung zu Solar- und Wasserkraft, insbesondere für Winterstrom und Versorgungssicherheit.

Wasserkraft: Energie aus Fluss und See

Wasserkraft ist die wichtigste erneuerbare Energiequelle in der Schweiz und liefert konstant Strom. Rund 60 % des Schweizer Stroms stammen bereits aus Wasserkraft, davon etwa 10 % aus Kleinwasserkraftwerken. Laufwasserkraftwerke erzeugen kontinuierlich Strom aus fliessendem Wasser, Speicherkraftwerke speichern Wasser und produzieren bedarfsgerecht Strom.

Auch hier halten sich aber einige Vorurteile, vor allem zur Umweltbilanz und zum Winterstrom. Der Mythos: Wasserkraft liefert nur Sommerstrom und belastet die Umwelt stark.

Moderne Wasserkraftwerke liefern auch im Winter zuverlässig Strom. Klein- wie Grossanlagen produzieren teilweise bis zu 50 % ihrer Jahresleistung im Winter. Umweltauflagen wie Restwassermengen oder Fischaufstiege sorgen dafür, dass die Anlagen ökologisch verträglich betrieben werden. Trotz Betonbau ist der CO₂-Fussabdruck gering, da die Anlagen lange laufen. So ist Wasserkraft sowohl zuverlässig als auch nachhaltig und bleibt eine zentrale Säule der Schweizer erneuerbaren Energien.

Synergien nutzen: Das Potenzial der drei Energiequellen

Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft ergänzen sich optimal: Solarstrom fällt vor allem tagsüber im Sommer an, Windenergie liefert besonders im Winter Strom, und Wasserkraft kann Schwankungen ausgleichen. Zusammen ermöglichen sie eine stabile, CO₂-arme Versorgung. Jede Technologie allein kann den Energiebedarf nicht vollständig decken, aber gemeinsam schaffen sie ein flexibles System, das die Potenziale der Schweiz ideal ausschöpft.

Aktiv werden: Ihren Beitrag zur Energiewende leisten

Jede Photovoltaikanlage, jeder Batteriespeicher und jeder Schritt zu mehr Eigenverbrauch zählt. Wer bewusst auf Ökostrom setzt, den CO₂-Fussabdruck senkt und die Effizienz von Solarenergie, Windkraft und Wasserkraft nutzt, stärkt die Nachhaltigkeit in der Schweiz. Welche einfachen Schritte könnten Sie heute schon umsetzen, um erneuerbare Energien aktiv zu fördern?

Zur Podcastfolge

Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft bilden die tragenden Säulen der erneuerbaren Energien in der Schweiz. Doch trotz wachsender Bekanntheit halten sich viele Mythen: Sind Solarmodule wirklich effektiv? Lohnt sich Windenergie im Binnenland? Und liefert Wasserkraft auch im Winter zuverlässig Strom?

In diesem Artikel nehmen wir verbreitete Vorurteile unter die Lupe und ordnen Chancen und Herausforderungen ein. Wie Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft in der Schweiz von Fachleuten bewertet werden, zeigt auch die Podcastfolge von EnergieSchweiz.

Solarenergie: Strom vom eigenen Dach

Mit über 50 000 installierten Solaranlagen pro Jahr gilt die Schweiz als internationale Vorreiterin in puncto Solarenergie. Aber wie funktioniert eine solche Photovoltaikanlage überhaupt?

Die Solarmodule bestehen meist aus Silizium, einem auf der Erde am meisten vorkommenden Element. Silizium ist ein Halbleiter: Trifft Sonnenlicht auf das Material, werden Elektronen freigesetzt, die sich bewegen und so elektrischen Strom erzeugen. Auf diese Weise wandelt die Anlage Sonnenenergie direkt in nutzbaren Strom um.

Trotz der klaren Funktionsweise halten sich viele Vorurteile über Solarenergie, vor allem, was Umweltbilanz und Wirtschaftlichkeit betrifft. Der am meisten verbreitete Mythos: Die Herstellung von Solarmodulen verbraucht mehr Energie, als die Module erzeugen.

Dank moderner Herstellungstechnologien ist diese Annahme heute klar widerlegt. Moderne Photovoltaikanlagen erzeugen die für ihre Herstellung benötigte Energie bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren und liefern danach oft 25 Jahre oder länger zuverlässig Strom. Optimierte Fertigungsprozesse und dünnere Siliziumscheiben senken den Materialeinsatz deutlich. Eigenverbrauch und Batteriespeicher erhöhen die Effizienz der Nutzung von Solarstrom zusätzlich, reduzieren den CO₂-Fussabdruck und machen Solarenergie ökologisch wie wirtschaftlich attraktiv.

Windenergie: Kraft aus der Luft

Windenergie spielt in der Schweiz noch eine kleinere Rolle, hat aber grosses Potenzial.  Moderne Windkraftanlagen wandeln die kinetische Energie des Windes direkt in Strom um. Dank optimierter Technik können auch die vergleichsweise milden Winde in einem Binnenland wie der Schweiz effizient genutzt werden. Besonders im Winter liefern sie zuverlässig Energie, wenn Photovoltaik weniger leistet.

Obwohl die Technologie ausgereift ist, hält sich für viele der Mythos: Windräder liefern in Binnenländern kaum Strom und lohnen sich nicht.

Moderne Windkraftanlagen produzieren aber auch in der Schweiz zuverlässig Strom, selbst bei moderaten Windgeschwindigkeiten. Zwar ist die installierte Windleistung hierzulande noch begrenzt, doch das technische Potenzial dürfte rund 50 % des Schweizer Strombedarfs abdecken können.

Umweltbedenken, etwa Lärm oder Auswirkungen auf Vögel und Fledermäuse, werden durch sorgfältige Standortwahl, Umweltverträglichkeitsprüfungen und moderne Schutzmassnahmen stark reduziert. So ist Windenergie auch hier eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Ergänzung zu Solar- und Wasserkraft, insbesondere für Winterstrom und Versorgungssicherheit.

Wasserkraft: Energie aus Fluss und See

Wasserkraft ist die wichtigste erneuerbare Energiequelle in der Schweiz und liefert konstant Strom. Rund 60 % des Schweizer Stroms stammen bereits aus Wasserkraft, davon etwa 10 % aus Kleinwasserkraftwerken. Laufwasserkraftwerke erzeugen kontinuierlich Strom aus fliessendem Wasser, Speicherkraftwerke speichern Wasser und produzieren bedarfsgerecht Strom.

Auch hier halten sich aber einige Vorurteile, vor allem zur Umweltbilanz und zum Winterstrom. Der Mythos: Wasserkraft liefert nur Sommerstrom und belastet die Umwelt stark.

Moderne Wasserkraftwerke liefern auch im Winter zuverlässig Strom. Klein- wie Grossanlagen produzieren teilweise bis zu 50 % ihrer Jahresleistung im Winter. Umweltauflagen wie Restwassermengen oder Fischaufstiege sorgen dafür, dass die Anlagen ökologisch verträglich betrieben werden. Trotz Betonbau ist der CO₂-Fussabdruck gering, da die Anlagen lange laufen. So ist Wasserkraft sowohl zuverlässig als auch nachhaltig und bleibt eine zentrale Säule der Schweizer erneuerbaren Energien.

Synergien nutzen: Das Potenzial der drei Energiequellen

Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft ergänzen sich optimal: Solarstrom fällt vor allem tagsüber im Sommer an, Windenergie liefert besonders im Winter Strom, und Wasserkraft kann Schwankungen ausgleichen. Zusammen ermöglichen sie eine stabile, CO₂-arme Versorgung. Jede Technologie allein kann den Energiebedarf nicht vollständig decken, aber gemeinsam schaffen sie ein flexibles System, das die Potenziale der Schweiz ideal ausschöpft.

Aktiv werden: Ihren Beitrag zur Energiewende leisten

Jede Photovoltaikanlage, jeder Batteriespeicher und jeder Schritt zu mehr Eigenverbrauch zählt. Wer bewusst auf Ökostrom setzt, den CO₂-Fussabdruck senkt und die Effizienz von Solarenergie, Windkraft und Wasserkraft nutzt, stärkt die Nachhaltigkeit in der Schweiz. Welche einfachen Schritte könnten Sie heute schon umsetzen, um erneuerbare Energien aktiv zu fördern?

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Les énergies solaire, éolienne et hydraulique constituent les piliers des énergies renouvelables en Suisse. Malgré leur notoriété croissante, bon nombre d’idées reçues persistent: les modules solaires nuisent-ils réellement à l’environnement? L’énergie éolienne est-elle rentable dans les pays enclavés? Et l’énergie hydraulique est-elle à même de fournir du courant de façon fiable même en hiver?

Dans le présent article, nous examinons de près les préjugés courants et classons les opportunités et les défis. L’épisode de podcast de SuisseEnergie illustre également comment les spécialistes évaluent les énergies solaire, éolienne et hydraulique en Suisse.

Énergie solaire: produire de l’électricité sur son propre toit

Avec plus de 50 000 installations solaires par an, la Suisse détient la réputation de précurseur international en matière d’énergie solaire. Comment fonctionne une telle installation photovoltaïque, au juste?

Les modules solaires sont généralement composés de silicium, l’un des éléments les plus répandus sur la planète. Le silicium est un semi-conducteur: quand le matériau est exposé à la lumière du soleil, des électrons sont libérés et génèrent ainsi du courant électrique en se déplaçant. Ce faisant, l’installation transforme directement l’énergie solaire en électricité utilisable.

Malgré ce mode de fonctionnement limpide, les préjugés portant sur l’énergie solaire persistent, notamment en ce qui concerne son écobilan et sa rentabilité. Le mythe le plus répandu: les modules solaires consomment plus d’énergie qu’ils n’en génèrent.

Grâce à des technologies de fabrication dernier cri, cette hypothèse est aujourd’hui clairement réfutée. Les installations photovoltaïques au goût du jour produisent l’énergie nécessaire à leur fabrication en l’espace d’un à deux ans et il n’est pas rare qu’elles fournissent ensuite de l’électricité de façon fiable pendant 25 ans ou plus. Des processus de fabrication optimisés et des plaquettes de silicium plus fines réduisent considérablement les besoins en matériaux. L’autoconsommation et les accumulateurs contribuent à accroître l’efficacité, réduisent l’empreinte carbone et rendent l’énergie solaire attrayante à la fois sur le plan écologique et économique.

Énergie éolienne: la force du vent

Si l’énergie éolienne assume encore un rôle mineur en Suisse, elle présente toutefois un potentiel non négligeable.  Les éoliennes de dernière génération transforment directement l’énergie cinétique du vent en courant. Grâce à une technologie optimisée, même les vents relativement faibles d’un pays enclavé tel que la Suisse peuvent être exploités efficacement. En hiver, tout particulièrement, ils fournissent une énergie fiable alors que les performances du photovoltaïque sont à baisse.

Bien que la technologie soit avancée, le mythe selon lequel les éoliennes ne fournissent quasiment pas d’électricité et ne sont pas rentables dans les pays enclavés est encore fort répandu.

Cependant, les parcs éoliens au goût du jour produisent de l’électricité de manière fiable en Suisse, même lorsque les vents sont modérés. Si la puissance éolienne installée dans notre pays est encore limitée, le potentiel technique devrait pouvoir couvrir environ 50% des besoins en électricité de la Suisse.

Les préoccupations environnementales, telles que le bruit ou les répercussions sur les oiseaux et les chauves-souris, peuvent être notablement atténuées moyennant un choix minutieux des sites, des études d’impact environnemental et des mesures de protection adéquates. Ici aussi, l’énergie éolienne constitue ainsi un complément économiquement et écologiquement judicieux aux énergies solaire et hydraulique, notamment en matière d’électricité hivernale et de sécurité d’approvisionnement.

Énergie hydraulique: l’énergie issue des rivières et des lacs

L’énergie hydraulique constitue la principale source d’énergie renouvelable en Suisse et fournit du courant en permanence. Environ 60% de l’électricité suisse provient déjà de l’hydraulique, dont environ 10% de petites centrales hydroélectriques. Les centrales au fil de l’eau produisent de l’électricité continuellement à partir de l’eau courante, tandis que les centrales à accumulation stockent l’eau et produisent du courant à la demande.

Toutefois, ici aussi, certains préjugés persistent, notamment au sujet de l’écobilan et de l’électricité hivernale. L’idée reçue: l’énergie hydraulique ne fournit de l’électricité qu’en été et impacte fortement l’environnement.

Les centrales hydroélectriques de conception récente fournissent également de l’électricité de manière fiable en hiver. Les petites et grandes installations produisent en partie jusqu’à 40 à 50% de leur performance annuelle en hiver. Les normes environnementales, portant notamment sur les débits résiduels ou les passes à poissons, permettent une exploitation écocompatible des installations. En dépit de leur construction en béton, leur empreinte carbone est faible, puisqu’elles fonctionnent longtemps. Par conséquent, l’énergie hydraulique est à la fois fiable et durable et demeure un pilier central des énergies renouvelables suisses.

Exploiter les synergies: le potentiel des trois sources d’énergie

Les énergies solaire, éolienne et hydraulique se complètent de façon idéale: l’électricité solaire est principalement produite durant la journée en été, le vent fournit surtout son énergie en hiver et l’hydraulique est capable de compenser les fluctuations. Conjointement, elles garantissent un approvisionnement stable et pauvre en émissions de CO₂. Si aucune de ces technologies n’est à même de couvrir entièrement les besoins énergétiques à elle seule, elles créent ensemble un système flexible qui exploite de façon optimale le potentiel de la Suisse.

Place à l’action: apportez votre contribution à la transition énergétique

Chaque installation photovoltaïque, chaque accumulateur et chaque mesure visant à accroître l’autoconsommation comptent. En misant consciemment sur l’électricité verte, en réduisant votre empreinte carbone et en mettant à profit l’efficacité des énergies solaire, éolienne et hydraulique, vous stimulez la durabilité en Suisse. Quelles mesures simples pourriez-vous mettre en œuvre dès aujourd’hui afin de promouvoir activement les énergies renouvelables?

Vers l’épisode de podcast

L’energia solare, eolica e idroelettrica sono le colonne portanti delle energie rinnovabili in Svizzera. Eppure, nonostante la crescente popolarità, circolano ancora molte credenze: i moduli solari sono davvero dannosi per l’ambiente? Ha senso puntare sull’energia eolica in un Paese interno? L’energia idroelettrica assicura una fornitura elettrica stabile anche in inverno?

In questo articolo esamineremo attentamente i preconcetti su questo tema e faremo luce sulle opportunità e sfide. Il giudizio degli esperti su energia solare, eolica e idroelettrica nel nostro Paese viene espresso anche in questo episodio del podcast di SvizzeraEnergia.

Energia solare: elettricità dal proprio tetto

Con oltre 50 000 impianti solari installati ogni anno, nel panorama internazionale la Svizzera è capofila in termini di energia solare. Ma come funziona un impianto fotovoltaico?

I moduli solari sono costituiti prevalentemente da silicio, uno degli elementi più comuni sulla Terra. Il silicio è un semiconduttore: quando la luce solare colpisce il materiale, si liberano elettroni che, muovendosi, producono corrente elettrica. In questo modo, l’impianto trasforma l’energia solare direttamente in elettricità utilizzabile.

Nonostante il funzionamento sia chiaro, persistono sempre molti pregiudizi sull’energia solare, soprattutto per quanto riguarda il bilancio ambientale e la redditività. Il falso mito più diffuso: i moduli solari consumano più energia di quanta ne producano.

Grazie alle moderne tecnologie di produzione, oggi questo assunto non ha più fondamento. I moderni impianti fotovoltaici sono in grado di ammortizzare l’energia necessaria per la loro produzione nel giro di uno o due anni, dopodiché garantiscono spesso un buon approvvigionamento elettrico per 25 anni e anche oltre. I processi di produzione ottimizzati e le lastre di silicio più sottili riducono sensibilmente l’impiego di materiale. Il consumo proprio e gli accumulatori a batteria aumentano ulteriormente l’efficienza, riducono l’impronta di carbonio e rendono l’energia solare un’alternativa interessante dal punto di vista ecologico ed economico.

Energia eolica: elettricità dal vento

L’energia eolica riveste ancora un ruolo marginale in Svizzera, ma ha un elevato potenziale. I moderni impianti eolici trasformano l’energia cinetica del vento direttamente in elettricità. Grazie all’ottimizzazione della tecnica, è possibile sfruttare con efficienza anche i venti relativamente deboli di un Paese interno come la Svizzera. Forniscono energia in maniera affidabile soprattutto in inverno, quando il fotovoltaico ha una resa minore.

Nonostante si tratti di una tecnologia matura, molte persone condividono la credenza secondo la quale, nei Paesi interni, le turbine eoliche forniscano poca elettricità e quindi non ripaghino gli sforzi.

I moderni impianti eolici garantiscono però una produzione elettrica affidabile anche in Svizzera, pur in presenza di venti con velocità moderata. Benché la potenza eolica installata nel nostro Paese sia ancora limitata, il potenziale tecnico dovrebbe poter coprire circa il 50% del fabbisogno elettrico svizzero.

Le preoccupazioni per l’ambiente, come il rumore o le ripercussioni su uccelli e pipistrelli, possono essere sensibilmente ridotte selezionando accuratamente il sito, valutando l’impatto ambientale e adottando moderne misure di protezione. Sotto il profilo economico ed ecologico, l’energia eolica rappresenta dunque una valida integrazione all’energia solare e idroelettrica, in particolare per l’elettricità invernale e la sicurezza di approvvigionamento.

Energia idroelettrica: energia da fiumi e laghi

L’energia idroelettrica è la più importante fonte di energia rinnovabile in Svizzera e fornisce elettricità in modo costante. Circa il 60% dell’elettricità svizzera proviene già da energia idroelettrica, e più o meno il 10% di essa è prodotta da piccole centrali idroelettriche. Le centrali ad acqua fluente producono elettricità in continuo sfruttando il flusso dell’acqua, le centrali ad accumulo immagazzinano acqua e producono elettricità in base alle necessità.

Anche in questo caso persistono alcuni preconcetti, soprattutto legati al bilancio ambientale e all’elettricità invernale. Il falso mito: l’energia idroelettrica fornisce elettricità solo d’estate e ha un forte impatto sull’ambiente.

Le moderne centrali idroelettriche sono affidabili nel fornire elettricità anche d’inverno. Sia i piccoli che i grandi impianti generano a volte fino al 40-50% della loro produzione annua in inverno. Gli obblighi ambientali, come i deflussi residuali o i passaggi per pesci, fanno sì che gli impianti vengano gestiti in maniera ecocompatibile. Nonostante le opere in calcestruzzo, l’impronta di carbonio è bassa, perché gli impianti rimangono in funzione a lungo. L’energia idroelettrica è quindi sia affidabile che sostenibile, e resta un caposaldo delle energie rinnovabili elvetiche.

Sfruttare le sinergie: il potenziale di queste tre fonti energetiche

Energia solare, eolica e idroelettrica si integrano in maniera ottimale: l’energia solare viene prodotta soprattutto in estate, l’eolica in particolare in inverno e l’idroelettrica può compensare le oscillazioni. Insieme consentono un approvvigionamento stabile e a basse emissioni di CO₂. Queste tecnologie, singolarmente, non riescono a coprire l’intero fabbisogno energetico, ma insieme creano un sistema flessibile che sfrutta appieno e al meglio il potenziale della Svizzera.

Contribuite fattivamente alla svolta energetica

Ogni impianto fotovoltaico, ogni accumulatore a batteria e ogni passo in più verso l’autoconsumo vuol dire tanto. Chi punta con consapevolezza sull’elettricità verde, chi riduce l’impronta di carbonio e sfrutta l’efficienza dell’energia solare, eolica e idroelettrica rafforza la sostenibilità in Svizzera. Quali semplici misure potreste adottare sin da oggi per promuovere attivamente le energie rinnovabili?

All’episodio del podcast
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Erste Veröffentlichung: 
10.3.2026
  |  Letztes Update: 
16.2.2026
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