Beim Einkaufen begegnen uns immer mehr Labels, die uns zu einem bewussteren Leben inspirieren sollen. Sie reichen von Farben über Skalen bis hin zu Variationen von Pflanzen-Icons und gelten für Lebensmittel, Textilien, Wasch- oder Putzmittel. Wir begegnen kaum mehr einer Verpackung, die nicht mit einem kleinen Zusatz versehen ist. Doch was genau steckt dahinter und woher kommen diese Labels überhaupt?
Hier erfahren Sie, welche Kennzeichnungen Orientierung bieten, wo ihre Grenzen liegen und wie sie helfen können, bewusstere Kaufentscheidungen zu treffen.
Was sind Labels, Icons und Scores?
Labels, Icons und Scores bringen meist komplexe Informationen über Herkunft, Umweltwirkung oder soziale Standards eines Produkts in eine für Konsumentinnen und Konsumenten verständliche Form. In der Regel handelt es sich um offizielle Siegel, die nach bestimmten Kriterien vergeben werden.
Ihr Ursprung kann unterschiedlich sein. Hinter einigen Kennzeichnungen stehen staatliche Stellen, wie etwa beim EU-Bio-Siegel, das von öffentlichen Institutionen getragen wird. Andere werden von unabhängigen Organisationen vergeben, wie zum Beispiel Fairtrade. Teilweise stammen Kennzeichnungen aber auch direkt von Handelsketten oder Marken selbst und basieren auf firmeneigenen Kriterien.
Die wichtigsten Kategorien
Je nach Produktgruppe kommen unterschiedliche Labels und Bewertungssysteme zum Einsatz. Sie setzen jeweils eigene Schwerpunkte, die von Umwelt- und Sozialstandards bis hin zu Ressourcenschonung reichen. Nachfolgend eine kuratierte Auswahl zentraler Kennzeichnungen mit ihrer Bedeutung.
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