Nora Dal Cero

Pflanzen, die Meer können

Pflanzen, die Meer können

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Meeresgeschmack ohne Beifang: Das Zürcher Projekt Sea Flavors zeigt, wie Algen und Gemüse Fisch ersetzen. Der Erlös des Projektes geht an Sea Shepherd für den Schutz der Meere.

Fisch gilt oft als nachhaltige Proteinquelle, doch Überfischung und zerstörte Meeresökosysteme erzählen eine ganz andere Geschichte. Das Zürcher Projekt Sea Flavors zeigt, dass der Geschmack des Meeres auch ohne tierische Zutaten funktioniert. Mit dem Kochbuch Sea Flavors ist ein veganes Kochbuch entstanden, das mit pflanzlichen Zutaten typische Meeresaromen neu interpretiert. Gleichzeitig macht das Projekt auf den Schutz der Ozeane aufmerksam: Der gesamte Erlös fliesst an Sea Shepherd und unterstützt den Meeresschutz direkt.

Fischbestände erhalten – Für gesunde Meere

Ein Drittel aller weltweit befischten Arten gilt heute als überfischt. So viele Fische werden gefangen, dass sich die Populationen nicht mehr auf natürliche Weise erholen können. Weitere 60 % der Arten werden an ihren biologischen Grenzen genutzt: Sie produzieren gerade genug Nachwuchs, um die Population stabil zu halten. Wird diese Grenze überschritten, droht ein schneller Rückgang der Bestände.

Die intensive Fischerei belastet das gesamte marine Ökosystem: Lebensräume werden zerstört, Delfine, Schildkröten, Seevögel und Jungfische fallen als Beifang der Netze zum Opfer, und illegale Fangpraktiken verschärfen den Druck zusätzlich. Auch die wachsende Fischzucht entlastet die Meere nur bedingt. Viele Tiere in Aquakulturen werden weiterhin mit Wildfisch gefüttert.

Die Überfischung hat weitreichende Folgen für die gesamte globale Ernährungssicherheit. In vielen Küstenregionen ist Fisch eine zentrale Proteinquelle. Sinkende Bestände bedrohen nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch die Lebensgrundlage von Millionen Menschen.

Sea Flavors – Für den Geschmack der Meere

Mit Sea Flavors hat die vegane Köchin Aris Guzman eine kulinarische Hommage an das Meer kreiert und maritime Aromen pflanzenbasiert neu interpretiert. Das vegane Rezeptbuch zeigt, wie sich Geschmack und Textur des Ozeans mit pflanzlichen Zutaten wie Algen, Gemüse und Gewürzen neu denken lassen. Auf authentische Weise gelingt so die Nachbildung von Meeresaromen ganz ohne Fisch, während gleichzeitig ein bewusstes Zeichen für den Schutz unserer Ozeane und ihrer Ökosysteme gesetzt wird.

Fisch gilt oft als nachhaltige Proteinquelle, doch Überfischung und zerstörte Meeresökosysteme erzählen eine ganz andere Geschichte. Das Zürcher Projekt Sea Flavors zeigt, dass der Geschmack des Meeres auch ohne tierische Zutaten funktioniert. Mit dem Kochbuch Sea Flavors ist ein veganes Kochbuch entstanden, das mit pflanzlichen Zutaten typische Meeresaromen neu interpretiert. Gleichzeitig macht das Projekt auf den Schutz der Ozeane aufmerksam: Der gesamte Erlös fliesst an Sea Shepherd und unterstützt den Meeresschutz direkt.

Fischbestände erhalten – Für gesunde Meere

Ein Drittel aller weltweit befischten Arten gilt heute als überfischt. So viele Fische werden gefangen, dass sich die Populationen nicht mehr auf natürliche Weise erholen können. Weitere 60 % der Arten werden an ihren biologischen Grenzen genutzt: Sie produzieren gerade genug Nachwuchs, um die Population stabil zu halten. Wird diese Grenze überschritten, droht ein schneller Rückgang der Bestände.

Die intensive Fischerei belastet das gesamte marine Ökosystem: Lebensräume werden zerstört, Delfine, Schildkröten, Seevögel und Jungfische fallen als Beifang der Netze zum Opfer, und illegale Fangpraktiken verschärfen den Druck zusätzlich. Auch die wachsende Fischzucht entlastet die Meere nur bedingt. Viele Tiere in Aquakulturen werden weiterhin mit Wildfisch gefüttert.

Die Überfischung hat weitreichende Folgen für die gesamte globale Ernährungssicherheit. In vielen Küstenregionen ist Fisch eine zentrale Proteinquelle. Sinkende Bestände bedrohen nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch die Lebensgrundlage von Millionen Menschen.

Sea Flavors – Für den Geschmack der Meere

Mit Sea Flavors hat die vegane Köchin Aris Guzman eine kulinarische Hommage an das Meer kreiert und maritime Aromen pflanzenbasiert neu interpretiert. Das vegane Rezeptbuch zeigt, wie sich Geschmack und Textur des Ozeans mit pflanzlichen Zutaten wie Algen, Gemüse und Gewürzen neu denken lassen. Auf authentische Weise gelingt so die Nachbildung von Meeresaromen ganz ohne Fisch, während gleichzeitig ein bewusstes Zeichen für den Schutz unserer Ozeane und ihrer Ökosysteme gesetzt wird.

Meeresaromen ganz ohne Fisch (Bild: Nora Dal Cero/Sea Flavors)
Kaviar aus Algen (Bild: Nora Dal Cero/Sea Flavors)
Oktopus aus Aubergine (Bild: Nora Dal Cero/Sea Flavors)
Zum Verwechseln ähnlich: Rüebli-Lachs (Bild: Nora Dal Cero/Sea Flavors)
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Sea Shepherd – Für den Schutz der Meere

Der gesamte Erlös des Sea Flavors Projektes fliesst an Sea Shepherd. Die Organisation setzt sich weltweit für den Schutz der Meere ein und kämpft aktiv gegen illegale Fischerei, die Zerstörung mariner Lebensräume und die Ausbeutung von Meerestieren. Mit direkten Aktionen auf See, Aufklärungsarbeit und internationaler Zusammenarbeit engagiert sich Sea Shepherd für den Erhalt der Ozeane und die Bewahrung ihrer Artenvielfalt für kommende Generationen.

Verantwortung übernehmen – Für nachhaltige Meere

Jede und jeder kann aktiv dazu beitragen, den Druck auf die Ozeane zu verringern. Verantwortung zu übernehmen kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Während einige ganz auf Fisch verzichten, setzen andere auf einen bewussten Konsum aus nachhaltigen Quellen. Der WWF‑Fischratgeber zeigt, welche Arten aus verantwortungsvollen Quellen stammen und welche besser gemieden werden. Wer sich beim Einkauf daran orientiert, kann mit einfachen Entscheidungen dazu beitragen, dass Fischpopulationen langfristig stabil bleiben.

Gleichzeitig zeigt das Zürcher Projekt Sea Flavors, wie kreative, pflanzenbasierte Küche einen Beitrag zum Meeresschutz leisten kann und wieso solche Alternativen längst überfällig sind. Typische Meeresaromen werden neu interpretiert, sodass vertraute Genussmomente erhalten bleiben und der traditionelle Konsum kreativ neu gedacht wird.

Wer pflanzenbasierte Alternativen in den Alltag integriert, übernimmt aktiv Verantwortung und unterstützt damit den Schutz mariner Lebensräume und ganzer Ökosysteme, ohne dabei auf etwas verzichten zu müssen.


Sea Shepherd – Für den Schutz der Meere

Der gesamte Erlös des Sea Flavors Projektes fliesst an Sea Shepherd. Die Organisation setzt sich weltweit für den Schutz der Meere ein und kämpft aktiv gegen illegale Fischerei, die Zerstörung mariner Lebensräume und die Ausbeutung von Meerestieren. Mit direkten Aktionen auf See, Aufklärungsarbeit und internationaler Zusammenarbeit engagiert sich Sea Shepherd für den Erhalt der Ozeane und die Bewahrung ihrer Artenvielfalt für kommende Generationen.

Verantwortung übernehmen – Für nachhaltige Meere

Jede und jeder kann aktiv dazu beitragen, den Druck auf die Ozeane zu verringern. Verantwortung zu übernehmen kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Während einige ganz auf Fisch verzichten, setzen andere auf einen bewussten Konsum aus nachhaltigen Quellen. Der WWF‑Fischratgeber zeigt, welche Arten aus verantwortungsvollen Quellen stammen und welche besser gemieden werden. Wer sich beim Einkauf daran orientiert, kann mit einfachen Entscheidungen dazu beitragen, dass Fischpopulationen langfristig stabil bleiben.

Gleichzeitig zeigt das Zürcher Projekt Sea Flavors, wie kreative, pflanzenbasierte Küche einen Beitrag zum Meeresschutz leisten kann und wieso solche Alternativen längst überfällig sind. Typische Meeresaromen werden neu interpretiert, sodass vertraute Genussmomente erhalten bleiben und der traditionelle Konsum kreativ neu gedacht wird.

Wer pflanzenbasierte Alternativen in den Alltag integriert, übernimmt aktiv Verantwortung und unterstützt damit den Schutz mariner Lebensräume und ganzer Ökosysteme, ohne dabei auf etwas verzichten zu müssen.

Erste Veröffentlichung: 
25.6.2026
  |  Letztes Update: 
9.2.2026
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