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Schlafen, kochen, einatmen: So nah ist Mikroplastik

Schlafen, kochen, einatmen: So nah ist Mikroplastik

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Mikroplastik lauert überall: in Verpackungen, Geschirr, Textilien. Hier erfahren Sie, welche Risiken bestehen und welche Alternativen es gibt.

Mikroplastik ist längst nicht mehr nur ein Umweltproblem, sondern Teil unseres Alltags – oft unbemerkt und ganz nah am Körper. Studien belegen, dass wir jährlich beträchtliche Mengen über Lebensmittel, Verpackungen und Geschirr aufnehmen. Gleichzeitig sind wir synthetischen Fasern ständig ausgesetzt: Im Schlafzimmer zum Beispiel stecken sie in Pyjama, Bettwäsche, Matratzen, Decken oder Teppichen und gelangen über die Raumluft in unseren Körper.

Aber welche gesundheitlichen und ökologischen Fragen wirft das auf und welche alltagstauglichen Alternativen können helfen, die Belastung zu reduzieren?

Mikroplastik und die Wissenschaft

Seit einigen Jahren gibt es einen regelrechten Boom an Studien, Artikeln und Abhandlungen, die von Mikroplastik in unserem Körper und von deren gesundheitlichen Folgen berichten. In wissenschaftlichen Kreisen besteht jedoch keine Einigkeit hinsichtlich der Auswirkungen von Mikroplastik auf die Gesundheit. Ende 2025 gerieten eine Vielzahl dieser Studien in Kritik und wurden von anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als nicht ausreichend glaubwürdig und standardisiert eingestuft.

Die Studien würden eilige Rückschlüsse ziehen und häufige Verfälschungen missachten. Mikro- und Nanopartikel sind so winzig, dass ihre Analyse – insbesondere im menschlichen Gewebe – an die Grenzen der heutigen analytischen Möglichkeiten stösst. So seien viele Partikel, die als Mikroplastik identifiziert wurden, eigentlich Fettpartikel.

Auch wenn Fragen zum gesundheitlichen Einfluss von Mikroplastik unbeantwortet bleiben, ist eines sicher: Plastikverschmutzung ist und bleibt allgegenwärtig. Sie findet sich in unserer Umwelt, in Nahrung, Getränken und in der Luft, die wir atmen. Wie stark Mikroplastik aber tatsächlich unserer Gesundheit schadet, bleibt unklar und bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen.

Vom Kopfkissen zum Teller

Unabhängig davon, in welchem Ausmass Mikroplastik in unseren Körper gelangt, steht fest, dass es uns im Alltag nahezu überall begegnet. Vom morgendlichen Zähneputzen bis zum Schlafengehen: Mikroplastik steckt in unserer Zahnpasta, im Waschmittel, als synthetische Fasern in Kleidung und Textilien, im Take-Away-Geschirr, in Spielzeug, im Leitungswasser, in unseren Lebensmitteln und letztlich auch im Staub und in der Luft.

Plastik, unabhängig von seiner Grösse, zählt zu den grössten Umweltproblemen unserer Zeit, da es biologisch kaum abgebaut werden kann und bis zu 1000 Jahre in der Umwelt verbleibt. Unabhängig von gesundheitlichen Aspekten spricht daher auch der Umweltschutz für eine Reduktion des Plastikkonsums.

Plastikkonsum reduzieren

Plastik und dessen Konsequenzen für Mensch und Umwelt sind viel diskutiert. Auf verschiedenen Plattformen findet man Tipps und Tricks sowie gute Alternativen zu Plastikprodukten, die dabei helfen, den Plastikkonsum einfach zu minimieren.

Mehrweg statt Einweg

Beim Einkaufen oder Zuhause: Einmalprodukte wie Plastiksäcke, Plastikgeschirr, PET-Flasche, Wegwerfbecher und Co. können ohne Aufwand mit nachhaltigen Alternativen ausgetauscht werden. Stoffbeutel zum Einkaufen, wiederverwendbares Besteck oder Trinkflaschen sind treue und nachhaltige Begleiter.

Müll trennen

Wird Abfall richtig entsorgt, ist die Chance gross, dass er nicht ungewollt in der Natur zurückbleibt und Flora und Fauna damit schadet. Wird speziell Plastik richtig entsorgt, kann es zudem recycelt werden und begünstigt eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Qualität statt Synthetik

Eine Winterjacke für 19 Franken oder einen Teppich für sieben mögen auf den ersten Blick verlockend wirken. Solche Produkte bestehen jedoch häufig aus billigen, synthetischen Fasern – und damit aus Kunststoff. Langfristig setzen sie nicht nur Plastikpartikel frei, sondern schaden auch dem Portemonnaie. Naturfasern aus biologischer und tierfreundlicher Haltung schonen langfristig Umwelt und Budget.

Für eine nachhaltige Zukunft

Auch wenn die wissenschaftliche Bewertung der gesundheitlichen Folgen noch viele Fragen offen lässt, ist die Präsenz von Mikroplastik in unserem Alltag und in der Umwelt unbestreitbar. Umso wichtiger ist es, bewusste Entscheidungen zu treffen und den eigenen Plastikkonsum dort zu reduzieren, wo es möglich ist. Dies gilt nicht nur im Interesse unserer eigenen Gesundheit, sondern vor allem im Sinne einer intakten Umwelt für kommende Generationen.

Mikroplastik ist längst nicht mehr nur ein Umweltproblem, sondern Teil unseres Alltags – oft unbemerkt und ganz nah am Körper. Studien belegen, dass wir jährlich beträchtliche Mengen über Lebensmittel, Verpackungen und Geschirr aufnehmen. Gleichzeitig sind wir synthetischen Fasern ständig ausgesetzt: Im Schlafzimmer zum Beispiel stecken sie in Pyjama, Bettwäsche, Matratzen, Decken oder Teppichen und gelangen über die Raumluft in unseren Körper.

Aber welche gesundheitlichen und ökologischen Fragen wirft das auf und welche alltagstauglichen Alternativen können helfen, die Belastung zu reduzieren?

Mikroplastik und die Wissenschaft

Seit einigen Jahren gibt es einen regelrechten Boom an Studien, Artikeln und Abhandlungen, die von Mikroplastik in unserem Körper und von deren gesundheitlichen Folgen berichten. In wissenschaftlichen Kreisen besteht jedoch keine Einigkeit hinsichtlich der Auswirkungen von Mikroplastik auf die Gesundheit. Ende 2025 gerieten eine Vielzahl dieser Studien in Kritik und wurden von anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als nicht ausreichend glaubwürdig und standardisiert eingestuft.

Die Studien würden eilige Rückschlüsse ziehen und häufige Verfälschungen missachten. Mikro- und Nanopartikel sind so winzig, dass ihre Analyse – insbesondere im menschlichen Gewebe – an die Grenzen der heutigen analytischen Möglichkeiten stösst. So seien viele Partikel, die als Mikroplastik identifiziert wurden, eigentlich Fettpartikel.

Auch wenn Fragen zum gesundheitlichen Einfluss von Mikroplastik unbeantwortet bleiben, ist eines sicher: Plastikverschmutzung ist und bleibt allgegenwärtig. Sie findet sich in unserer Umwelt, in Nahrung, Getränken und in der Luft, die wir atmen. Wie stark Mikroplastik aber tatsächlich unserer Gesundheit schadet, bleibt unklar und bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen.

Vom Kopfkissen zum Teller

Unabhängig davon, in welchem Ausmass Mikroplastik in unseren Körper gelangt, steht fest, dass es uns im Alltag nahezu überall begegnet. Vom morgendlichen Zähneputzen bis zum Schlafengehen: Mikroplastik steckt in unserer Zahnpasta, im Waschmittel, als synthetische Fasern in Kleidung und Textilien, im Take-Away-Geschirr, in Spielzeug, im Leitungswasser, in unseren Lebensmitteln und letztlich auch im Staub und in der Luft.

Plastik, unabhängig von seiner Grösse, zählt zu den grössten Umweltproblemen unserer Zeit, da es biologisch kaum abgebaut werden kann und bis zu 1000 Jahre in der Umwelt verbleibt. Unabhängig von gesundheitlichen Aspekten spricht daher auch der Umweltschutz für eine Reduktion des Plastikkonsums.

Plastikkonsum reduzieren

Plastik und dessen Konsequenzen für Mensch und Umwelt sind viel diskutiert. Auf verschiedenen Plattformen findet man Tipps und Tricks sowie gute Alternativen zu Plastikprodukten, die dabei helfen, den Plastikkonsum einfach zu minimieren.

Mehrweg statt Einweg

Beim Einkaufen oder Zuhause: Einmalprodukte wie Plastiksäcke, Plastikgeschirr, PET-Flasche, Wegwerfbecher und Co. können ohne Aufwand mit nachhaltigen Alternativen ausgetauscht werden. Stoffbeutel zum Einkaufen, wiederverwendbares Besteck oder Trinkflaschen sind treue und nachhaltige Begleiter.

Müll trennen

Wird Abfall richtig entsorgt, ist die Chance gross, dass er nicht ungewollt in der Natur zurückbleibt und Flora und Fauna damit schadet. Wird speziell Plastik richtig entsorgt, kann es zudem recycelt werden und begünstigt eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Qualität statt Synthetik

Eine Winterjacke für 19 Franken oder einen Teppich für sieben mögen auf den ersten Blick verlockend wirken. Solche Produkte bestehen jedoch häufig aus billigen, synthetischen Fasern – und damit aus Kunststoff. Langfristig setzen sie nicht nur Plastikpartikel frei, sondern schaden auch dem Portemonnaie. Naturfasern aus biologischer und tierfreundlicher Haltung schonen langfristig Umwelt und Budget.

Für eine nachhaltige Zukunft

Auch wenn die wissenschaftliche Bewertung der gesundheitlichen Folgen noch viele Fragen offen lässt, ist die Präsenz von Mikroplastik in unserem Alltag und in der Umwelt unbestreitbar. Umso wichtiger ist es, bewusste Entscheidungen zu treffen und den eigenen Plastikkonsum dort zu reduzieren, wo es möglich ist. Dies gilt nicht nur im Interesse unserer eigenen Gesundheit, sondern vor allem im Sinne einer intakten Umwelt für kommende Generationen.

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Erste Veröffentlichung: 
27.8.2026
  |  Letztes Update: 
6.2.2026
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