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New Work trifft auf Nachhaltigkeit

New Work trifft auf Nachhaltigkeit

Le new work, gage de durabilité

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New Work spart Wege, Energie und Ressourcen. Wie Homeoffice, Vier-Tage-Woche und Jobsharing die Umweltbilanz verbessern und wo ihre ökologischen Grenzen liegen.

Homeoffice, Vier-Tage-Woche und Jobsharing gelten oft als Lifestyle-Themen. Doch ihre Wirkung geht weit über Work-Life-Balance und mentale Gesundheit hinaus. Immer stärker rückt in den Fokus, welche Rolle flexible Arbeitsmodelle für Energieeffizienz, Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit spielen. Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen Arbeit neu denken und wie moderne Modelle Mobilität, Flächennutzung und Energieverbrauch verändern.

Was ist New Work?

New Work ist ein Arbeits- und Gesellschaftskonzept, das erstmals in den 1970er-Jahren aufgekommen ist. Ausgangspunkt war die Frage, wie Arbeit in einer zunehmend automatisierten und technologisierten Welt so gestaltet werden kann, dass sie den Menschen mehr Freiheit, Sinn und Selbstbestimmung ermöglicht. Heute wird der Begriff für eine Vielzahl moderner Arbeitsformen verwendet, die den klassischen 9-to-5-Job ablösen.

Zentrale Elemente von New Work sind:

  • Flexibilität
  • Selbstbestimmung
  • Sinnorientierung
  • Kollaboration
  • Digitalisierung

New Work steht damit für den Versuch, die Arbeitswelt an die tiefgreifenden Veränderungen in Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft anzupassen.

Welchen Einfluss hat New Work auf den Klimaschutz?

Neue Arbeitsmodelle verändern nicht nur Organisation und Kultur, sondern auch Energie- und Ressourcenverbrauch von Unternehmen und Mitarbeitenden. Richtig umgesetzt kann New Work einen messbaren Beitrag zu Energieeffizienz, Klimaschutz und zu einer verbesserten Ökobilanz leisten. Im Fokus stehen dabei folgende Aspekte:

1. Reduzierung von Pendelverkehr durch Dezentralisierung

Durch die Digitalisierung wird Arbeit zunehmend dezentral. Homeoffice und hybride Modelle ermöglichen es, an vielen individuellen Standorten zu arbeiten statt in einem zentralen Büro. Dadurch lassen sich Arbeitswege und Dienstreisen vermeiden, was den Energieverbrauch im Verkehr und CO₂-Emissionen deutlich senkt.

2. Energieeffizienz in Büroumgebungen

Desk-Sharing, Jobsharing und flexible Präsenzzeiten ermöglichen eine effizientere Nutzung von Büroflächen. Weniger beheizte, gekühlte und beleuchtete Quadratmeter bedeuten einen geringeren Strom- und Wärmebedarf. In Kombination mit erneuerbaren Energien und intelligenter Gebäudetechnik lassen sich so Emissionen langfristig senken.

3. Digitale Zusammenarbeit statt Geschäftsreisen

Virtuelle Meetings und digitale Kollaboration reduzieren die Notwendigkeit von Flügen und Autofahrten. Weniger Mobilität im Geschäftsverkehr bedeutet weniger Energieverbrauch und weniger Treibhausgasausstoss.

4. Nachhaltige Unternehmenskultur

New-Work-Konzepte gehen häufig mit einer stärkeren Sensibilisierung für ökologische Themen einher. Sie fördern Initiativen zu Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, verantwortungsbewusster Beschaffung und klimafreundlicher Mobilität.

5. Bewusstseinsbildung und neue Lebensstile

Mehr Flexibilität und Selbstbestimmung schaffen Raum für Weiterbildungen und Sensibilisierung im Bereich Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit. Das gilt sowohl im Unternehmen als auch im privaten Alltag.

Klimafreundliche digitale Infrastruktur als Voraussetzung

Damit die positiven Effekte von New Work tatsächlich zum Tragen kommen, braucht es eine zukunftssichere digitale Basis. Homeoffice, Cloud-Dienste und virtuelle Meetings verlagern Energieverbräuche in private Haushalte. Energieeffiziente Endgeräte, umweltgerechte Rechenzentren und der Einsatz von Ökostrom sind deshalb entscheidend, damit flexible Arbeitsmodelle nicht zu einem versteckten Treiber des Stromverbrauchs werden, sondern mit den Zielen von Energieeffizienz und Klimaschutz vereinbar bleiben. Zudem wird ein bewusster Konsum von und Umgang mit digitalen Ressourcen vorausgesetzt: Geräte nur bei Bedarf einzuschalten und Dienste effizient zu nutzen, trägt ebenfalls dazu bei, dass die digitale Infrastruktur klimafreundlicher betrieben wird.

New Work als Hebel für ökologische Nachhaltigkeit

New Work verfolgt neben ökonomischen und sozialen zunehmend auch ökologische Ziele. Die durch Digitalisierung ermöglichte Dezentralisierung der Arbeit kann Verkehrsaufkommen senken, Energieeffizienz steigern und Treibhausgasemissionen reduzieren. Während der Corona-Pandemie zeigte sich dieses Potenzial besonders deutlich: Laut dem Bundesamt für Statistik arbeiteten Anfang 2021 rund 42 % der Erwerbstätigen in der Schweiz ganz oder teilweise im Homeoffice. Ähnliche Entwicklungen in vielen Ländern führten dazu, dass im gleichen Zeitraum die globalen CO₂-Emissionen so stark zurückgingen wie seit Jahrzehnten nicht mehr, unter anderem aufgrund des stark reduzierten Berufs- und Geschäftsverkehrs.

Diese Erfahrungen verdeutlichen, welches Klimaschutzpotenzial in veränderten Arbeitsformen steckt. Es bleibt abzuwarten, wie konsequent Unternehmen und Politik dieses Potenzial künftig nutzen und ob New Work langfristig zu einem festen Bestandteil einer energieeffizienten, klimafreundlichen und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise wird.

Homeoffice, Vier-Tage-Woche und Jobsharing gelten oft als Lifestyle-Themen. Doch ihre Wirkung geht weit über Work-Life-Balance und mentale Gesundheit hinaus. Immer stärker rückt in den Fokus, welche Rolle flexible Arbeitsmodelle für Energieeffizienz, Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit spielen. Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen Arbeit neu denken und wie moderne Modelle Mobilität, Flächennutzung und Energieverbrauch verändern.

Was ist New Work?

New Work ist ein Arbeits- und Gesellschaftskonzept, das erstmals in den 1970er-Jahren aufgekommen ist. Ausgangspunkt war die Frage, wie Arbeit in einer zunehmend automatisierten und technologisierten Welt so gestaltet werden kann, dass sie den Menschen mehr Freiheit, Sinn und Selbstbestimmung ermöglicht. Heute wird der Begriff für eine Vielzahl moderner Arbeitsformen verwendet, die den klassischen 9-to-5-Job ablösen.

Zentrale Elemente von New Work sind:

  • Flexibilität
  • Selbstbestimmung
  • Sinnorientierung
  • Kollaboration
  • Digitalisierung

New Work steht damit für den Versuch, die Arbeitswelt an die tiefgreifenden Veränderungen in Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft anzupassen.

Welchen Einfluss hat New Work auf den Klimaschutz?

Neue Arbeitsmodelle verändern nicht nur Organisation und Kultur, sondern auch Energie- und Ressourcenverbrauch von Unternehmen und Mitarbeitenden. Richtig umgesetzt kann New Work einen messbaren Beitrag zu Energieeffizienz, Klimaschutz und zu einer verbesserten Ökobilanz leisten. Im Fokus stehen dabei folgende Aspekte:

1. Reduzierung von Pendelverkehr durch Dezentralisierung

Durch die Digitalisierung wird Arbeit zunehmend dezentral. Homeoffice und hybride Modelle ermöglichen es, an vielen individuellen Standorten zu arbeiten statt in einem zentralen Büro. Dadurch lassen sich Arbeitswege und Dienstreisen vermeiden, was den Energieverbrauch im Verkehr und CO₂-Emissionen deutlich senkt.

2. Energieeffizienz in Büroumgebungen

Desk-Sharing, Jobsharing und flexible Präsenzzeiten ermöglichen eine effizientere Nutzung von Büroflächen. Weniger beheizte, gekühlte und beleuchtete Quadratmeter bedeuten einen geringeren Strom- und Wärmebedarf. In Kombination mit erneuerbaren Energien und intelligenter Gebäudetechnik lassen sich so Emissionen langfristig senken.

3. Digitale Zusammenarbeit statt Geschäftsreisen

Virtuelle Meetings und digitale Kollaboration reduzieren die Notwendigkeit von Flügen und Autofahrten. Weniger Mobilität im Geschäftsverkehr bedeutet weniger Energieverbrauch und weniger Treibhausgasausstoss.

4. Nachhaltige Unternehmenskultur

New-Work-Konzepte gehen häufig mit einer stärkeren Sensibilisierung für ökologische Themen einher. Sie fördern Initiativen zu Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, verantwortungsbewusster Beschaffung und klimafreundlicher Mobilität.

5. Bewusstseinsbildung und neue Lebensstile

Mehr Flexibilität und Selbstbestimmung schaffen Raum für Weiterbildungen und Sensibilisierung im Bereich Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit. Das gilt sowohl im Unternehmen als auch im privaten Alltag.

Klimafreundliche digitale Infrastruktur als Voraussetzung

Damit die positiven Effekte von New Work tatsächlich zum Tragen kommen, braucht es eine zukunftssichere digitale Basis. Homeoffice, Cloud-Dienste und virtuelle Meetings verlagern Energieverbräuche in private Haushalte. Energieeffiziente Endgeräte, umweltgerechte Rechenzentren und der Einsatz von Ökostrom sind deshalb entscheidend, damit flexible Arbeitsmodelle nicht zu einem versteckten Treiber des Stromverbrauchs werden, sondern mit den Zielen von Energieeffizienz und Klimaschutz vereinbar bleiben. Zudem wird ein bewusster Konsum von und Umgang mit digitalen Ressourcen vorausgesetzt: Geräte nur bei Bedarf einzuschalten und Dienste effizient zu nutzen, trägt ebenfalls dazu bei, dass die digitale Infrastruktur klimafreundlicher betrieben wird.

New Work als Hebel für ökologische Nachhaltigkeit

New Work verfolgt neben ökonomischen und sozialen zunehmend auch ökologische Ziele. Die durch Digitalisierung ermöglichte Dezentralisierung der Arbeit kann Verkehrsaufkommen senken, Energieeffizienz steigern und Treibhausgasemissionen reduzieren. Während der Corona-Pandemie zeigte sich dieses Potenzial besonders deutlich: Laut dem Bundesamt für Statistik arbeiteten Anfang 2021 rund 42 % der Erwerbstätigen in der Schweiz ganz oder teilweise im Homeoffice. Ähnliche Entwicklungen in vielen Ländern führten dazu, dass im gleichen Zeitraum die globalen CO₂-Emissionen so stark zurückgingen wie seit Jahrzehnten nicht mehr, unter anderem aufgrund des stark reduzierten Berufs- und Geschäftsverkehrs.

Diese Erfahrungen verdeutlichen, welches Klimaschutzpotenzial in veränderten Arbeitsformen steckt. Es bleibt abzuwarten, wie konsequent Unternehmen und Politik dieses Potenzial künftig nutzen und ob New Work langfristig zu einem festen Bestandteil einer energieeffizienten, klimafreundlichen und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise wird.

Le télétravail, la semaine de quatre jours et le partage de poste sont souvent vus comme des thématiques «lifestyle». L’impact de ces nouvelles conceptions du travail dépasse pourtant de loin le simple cadre de la conciliation entre vie privée et vie professionnelle ou de la santé mentale: les modèles de travail flexibles ont également un rôle à jouer dans le domaine de l’efficacité énergétique, de la protection du climat et de la durabilité écologique. Cet article montre comment les entreprises repensent le travail et en quoi ces modèles font évoluer la mobilité, l’utilisation des surfaces et la consommation d’énergie.

Qu’est-ce que le new work?

Apparu dans les années 1970, le new work est un concept socioprofessionnel. On se demandait, à l’époque, comment, dans un monde où l’automatisation et la technologie prenaient de plus en plus d’importance, on pouvait organiser le travail pour qu’il offre plus de liberté, de sens et de possibilités d’autodétermination aux gens. Aujourd’hui, ce terme est employé pour désigner une multitude de formes de travail modernes qui se substituent à la journée classique de 9 h à 17 h.

Le new work s’articule autour de cinq éléments:

  • Flexibilité
  • Autodétermination
  • Recherche de sens
  • Collaboration
  • Numérisation

Le new work représente donc une tentative d’adapter le monde du travail aux bouleversements profonds que connaissent l’économie, la technologie et la société.

Quel effet le new work a-t-il sur la protection du climat?

S’il modifie l’organisation et la culture, le new work exerce également un impact sur la consommation d’énergie et de ressources des entreprises et de leur personnel. Bien mis en place, les nouveaux modèles de travail peuvent apporter une contribution mesurable à l’efficacité énergétique, à la protection du climat et au bilan écologique. Les aspects suivants sont pertinents à cet égard:

1. Réduction de la mobilité pendulaire grâce à la décentralisation

La numérisation décentralise de plus en plus le travail. Le télétravail et les modèles hybrides permettant d’accomplir des tâches depuis de nombreux endroits, il n’est plus toujours nécessaire de se rendre au bureau. Les trajets entre domicile et lieu de travail et les déplacements professionnels s’en trouvent réduits. De ce fait, la consommation d’énergie dans le trafic diminue, tout comme les émissions de CO2.

2. Efficacité énergétique dans les bureaux

Le partage de bureau, le partage de poste et les horaires flexibles permettent d’utiliser plus efficacement les surfaces de bureau. Lorsqu’un nombre plus restreint de mètres carrés doivent être chauffés, climatisés et éclairés, les besoins en électricité et en chaleur baissent. Si, en plus, les entreprises recourent à des énergies renouvelables et à des solutions de technique du bâtiment intelligentes, elles réduisent durablement leurs émissions de CO2.

3. La collaboration numérique pour remplacer les voyage d’affaires

Les réunions virtuelles et la collaboration numérique rendent certains trajets en avion ou en voiture superflus. Moins les déplacements professionnels sont nécessaires, plus la consommation d’énergie baisse et plus les émissions de gaz à effet de serre diminuent.

4. Une culture d’entreprise durable

La mise en place de concepts de new work va fréquemment de pair avec une plus grande sensibilisation aux enjeux écologiques. Ils encouragent la prise d’initiatives concernant la préservation des ressources, l’économie circulaire, la responsabilité en matière d’achats et la mobilité respectueuse du climat.

5. Évolution des représentations et nouveaux modes de vie

Disposer d’une plus grande flexibilité et de la possibilité de s’autodéterminer permet aux employés de s’organiser pour participer à des formations continues et de se sensibiliser aux questions climatiques et écologiques. Cela profite tout autant aux entreprises qu’aux personnes concernées dans leur vie privée.

La condition: une infrastructure numérique respectueuse du climat

Le new work ne pourra réellement déployer ses effets positifs que si une infrastructure numérique adaptée aux enjeux de demain est en place. Le télétravail, les services de cloud et les réunions virtuelles n’empêchent pas la consommation d’énergie: ils la déplacent dans la sphère privée. Pour que les modèles de travail flexibles ne se transforment pas en moteur caché de consommation et restent alignés sur les objectifs d’efficacité énergétique et de protection du climat, des terminaux éco-énergétiques, des centres de calcul compatibles avec la préservation de l’environnement et l’utilisation d’électricité écologique sont indispensables. Il est également important de faire preuve de responsabilité dans la consommation et le maniement des ressources numériques: n’allumer les appareils qu’en cas de besoin et utiliser efficacement les services contribue aussi à rendre l’exploitation de l’infrastructure numérique plus écologique.

Le new work comme levier pour la durabilité écologique

Le new work poursuit des objectifs non seulement économiques et sociaux, mais aussi, et de plus en plus, écologiques. La décentralisation du travail que rend possible la numérisation peut contribuer à atténuer la circulation, à améliorer l’efficacité énergétique et à réduire les émissions de gaz à effet de serre. Ce potentiel a été particulièrement mis en lumière pendant la pandémie de coronavirus: selon l’Office fédéral de la statistique, quelque 42% des personnes actives travaillaient entièrement ou partiellement à domicile début 2021. La situation était similaire dans bon nombre d’autres pays. Pendant cette période, on a constaté que les émissions de CO2 mondiales avaient reculé à un niveau pourtant dépassé depuis des décennies, et ce, en raison de la forte diminution des déplacements liés à la vie professionnelle.

Ces expériences montrent le potentiel que recèlent les nouvelles formes de travail pour la protection du climat. Reste à voir avec quelle rigueur les entreprises et le monde politique l’exploiteront et si le new work pourra s’établir comme une manière de promouvoir une économie éco-énergétique, respectueuse du climat et écologiquement durable.

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Erste Veröffentlichung: 
24.9.2026
  |  Letztes Update: 
3.3.2026
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